Lampertheim

Lions-Club Spende an psychiatrische Einrichtung

Notleidende unterstützen

Lampertheim.„Die Mitglieder des Lions-Clubs Lampertheim haben sich zum Ziel gesetzt, uneigennützig zu helfen“, erklärte Präsident Johannes Haefele bei der Spendenübergabe von 2000 Euro an das Gemeindepsychiatrische Zentrum Bergstraße-Ried des Caritasverbands Darmstadt in Lampertheim. Monika Horneff, die Leiterin der Beratungsstelle, das Personal und die Besucher freuten sich riesig. „Das ist eine stolze Summe“, betonte Horneff.

„Wir Lions-Freunde helfen an sozialen Brennpunkten in Lampertheim und Umgebung“, entgegnete Haefele. So führen die Mitglieder beispielsweise den Internationalen Oster- und Adventsmarkt durch, spenden die Gewinne für humanitäre Projekte und helfen Menschen in Not. Von Monika Horneff hatten die Lions-Freunde von der Arbeit im Gemeindepsychiatrischen Zentrum der Spargelstadt erfahren.

In einem Referat hatte sie ihre Aufgabengebiete erläutert, aber auch Einzelschicksale und Lebenssituationen von Besuchern aufgezeigt. Außerdem Randerscheinungen, dass manche Besucher nicht über ausreichend Geld verfügten und sich deshalb bestimmte Dinge nicht leisten und an manchen Unternehmungen nicht teilhaben könnten. „Durch den Vortrag konnten wir uns ein Bild von der Betreuung machen“, bekräftigte Haefele.

Wieder Halt bekommen

Den Lions sei es ein großes Anliegen, dass möglichst viele an der Gemeinschaft teilnehmen können. Die Gemeinschaft sei sehr wichtig, damit die Betroffenen wieder Halt bekämen, bestätigte Horneff. „Ich könnte mir mein Leben ohne die Tagesstätte nicht mehr vorstellen“, erklärte eine Besucherin. Horneff legte den Lions-Freunden das Programm mit dem Titel „Tu-es-Day“ vor. In der nächsten Zeit stehen Minigolfspielen am Karlstern in Mannheim und das Grillen an der Lampertheimer Grillstation mit Besuchern aus Viernheim auf dem Plan. Das Freitagscafé schließt traditionell die Woche ab.

Im Übrigen seien die Angebote nicht nur für die Besucher der Tagesstätte, sondern für alle Lampertheimer Bürger gedacht. Die Gemeinschaft sei die beste Therapie für die Besucher, meinte Haefele. roi

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