Lampertheim

Familiendrama Vermutlich kein Dritter beteiligt

Obduktion am Montag geplant

Lampertheim.Bei dem Familiendrama, bei dem laut Pressemeldung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Südhessen ein 62-Jähriger zunächst seinen 92-jährigen Vater und dann sich selbst umgebracht haben soll, geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass keine Dritten beteiligt waren. „Dafür gibt es keine Hinweise“, sagt Oberstaatsanwalt Robert Hartmann auf Nachfrage dieser Redaktion. Die Ermittler gehen von einem sogenannten erweiterten Suizid aus. Die Toten wurden, so Hartmann, am Donnerstagmittag von einer Person, die dem persönlichen Umfeld der beiden Männer zuzurechnen sei, in ihrem gemeinsamen Wohnhaus an der Carl-Ulrich-Straße leblos aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich die Tat im Laufe des Donnerstags ereignet hat.

Gewissheit über Todesursache

Über den genauen Todeszeitpunkt und die genaue Todesursache soll eine Obduktion endgültige Gewissheit bringen. Die Leichenöffnung soll am Montag vorgenommen werden. Bis deren Ergebnis vorliegt, werden weder Staatsanwaltschaft noch Polizei weitere Angaben zu der Tragödie machen. Auch Aussagen dazu, wie die Leichen vorgefunden wurden, will Hartmann erst machen, wenn sicher ist, dass damit kein Täterwissen öffentlich gemacht wird.

Sollte sich bestätigen, dass der Sohn seinen Vater und dann sich selbst getötet hat, liegt laut Hartmann „keine verfolgbare Straftat“ vor. swa

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