Lampertheim

Soziales Förderverein der Notfallseelsorge Bergstraße verabschiedet seinen Vorsitzenden

Ohls Verdienste gewürdigt

Archivartikel

Lampertheim.Zum Festgottesdienst anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Fördervereins der Notfallseelsorge Bergstraße haben sich am Samstagnachmittag Mitglieder und Freunde in der Lampertheimer Notkirche versammelt, um dieses Jubiläum gemeinsam zu würdigen. Schon bei der Begrüßung machte Bürgermeister Gottfried Störmer, seit einem knappen halben Jahr auch Erster Vorsitzender des Fördervereins, klar, dass es heute nicht nur um den runden Geburtstag gehe.

Er rückte Gottlieb Ohl in den Fokus des Geschehens, der sein Amtsvorgänger im Förderverein ist und diese Position nicht nur von Beginn an innehatte, sondern darüber hinaus an diesem Tag nach 25 Jahren als Prädikant, also Laienprediger, verabschiedet wurde.

15 neue Mitglieder

Den Gottesdienst leiteten Dekan Karl-Hans Geil, Pfarrerin Karin Ritter und Pfarrerin i.R. Barbara Tarnow. Pastoralreferent Michael Held übernahm eine Lesung aus dem Lukas-Evangelium. Für den musikalischen Rahmen sorgten Judith Portugall an der Querflöte und Hermann Waßmuth am E-Piano.

Die Predigt hielt, zum letzten Mal, Gottlieb Ohl. „Zu was ist der Mensch gut oder nütze?“, lautete eine der Fragen, mit denen er sich beschäftigte. Für seine Moral sei der Mensch selbst verantwortlich, denn er sei zwar als unvollkommenes Wesen geschaffen, aber mit einem eigenen Willen ausgestattet worden.

Den Weg zurück blickte Dekan Geil, der Ohls Tätigkeit „im Dienst der ehrenamtlichen Verkündung“ Revue passieren ließ. Tarnow, aktuell die Zweite Vorsitzende des Fördervereins, stellte Ohls Verdienste heraus. Nicht nur bei der Sammlung von Spendengeldern sei er erfolgreich gewesen, sondern ebenso bei der Werbung von Mitgliedern.

Anfangs hätte der Förderverein der Notfallseelsorge 26 Zugehörige gehabt, inzwischen zähle der Verein 123. Weiterhin erinnerte sie an einen Ausspruch des Geehrten, der die Tätigkeit der Helfer einst auf den Punkt brachte: „Notfallseelsorge ist der Rettungsdienst für die Seele.“ Schatzmeister Hermann Waßmuth gratulierte sowohl Ohl, als auch dem Verein und hatte ein ganz besonderes Geschenk mitgebracht: die Beitrittserklärungen von 15 neuen Mitgliedern.

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