Lampertheim

Konzert Musikerinitiative Lampertheim begeistert mit Evergreens im ausverkauften Schwanensaal

Oldie-Fans feiern die Beat-Kings

Archivartikel

Lampertheim.Die Beat-Kings kommen in ihren eleganten Outfits auf die Bühne des Schwanensaals, stimmen das erste Lied „Silence Is Golden“ (im Original von The Tremeloes)an – und schon befinden sich die Besucher im Freudentaumel. Die sechsköpfige Band reißt die Musikfans sofort mit. Die Spielfreude und die stimmungsgeladenen Interpretationen übertragen sich auf das Publikum. Es kann gar nicht genug von den versierten Musikern und den Perlen der Musikgeschichte bekommen. „Oldies but Goldies“ heißt das Programm – ein Hörgenuss für alle Oldie-Fans. Und von denen gibt es in Lampertheim viele. „Wir freuen uns über das ausverkaufte Haus“, verkündete Helmut Wehe, an diesem Abend Gitarrist, Sänger und Moderator. Aus dem Oldie-Projekt heraus hatten sich die Beat-Kings gegründet, erklärte Wehe. Konzerte mit Coversionen von Welthits haben sich in Lampertheim mittlerweile etabliert. Deshalb sind auch die Instrumentalisten aus der Metropolregion den treuen Musikfans hier bekannt.

Mit „Hang On Sloopy“ von The McCoys legte die Band dann richtig los. Ein Evergreen jagte den nächsten. Die Band besitzt eine starke Sängerriege, denn fast alle Musiker bereichern die Show mit ihrem Gesang und wechseln sich in der Hauptstimme ab.

Kai Häfner begeistert mit hervorragendem Saxofon-Klang und Blues-Elementen. Der Baden-Württemberger ist ein Allrounder. Er ist sowohl mit Rock’n’Roll als auch mit Volksmusik unterwegs und beeindruckt mit seiner kräftigen, angenehmen Singstimme. Siggi Groß aus Biblis stammt aus den Reihen der Musiker-Initiative Lampertheim (MIL) und ist deshalb öfter auf der Bühne in der Spargelstadt zu erleben.

Wenn Andreas Haberer auf der Bühne musiziert, dann ist es um ihn geschehen. Er hat Musik im Blut und den Rhythmus in den Beinen – entsprechend lebhaft ist der Piano-Sound. Der Brühler Musiker stand schon beim ersten Konzert der MIL (Schlagerhasen) in diesem Jahr auf der Bühne. Unterstützung kommt von Thomas Heiß. Der Bassist aus Einhausen ist eher der ruhige Teil der Band, allerdings zupft auch er energisch die Saiten seines E-Basses, wenn gerockt wird.

Hans-Jürgen Götz nimmt in Kauf, dass sich Schlagzeuger im hinteren Teil der Bühne befinden. Für den Lampertheimer ist das ein gewohnter Platz. Mit Feuer bedient er die Schlagwerke und lässt die Trommelstöcke tanzen.

Bei „Pretty Woman“ von Roy Orbison rennt Kai Häfner Saxofon spielend den Bühnensteg entlang und auch Andreas Haberer hält es kaum auf seinem Platz. Springend greift er in die Tasten. Beim sanften „Only You“, das Helmut Wehe singt, beruhigt sich kurzeitig der Rock-Sturm auf der Bühne. Auch der Dauerbrenner „Teddy Bär“ (Oh, lass mich dein geliebter Teddy-Bär sein) von Elvis Presley weckt die Emotionen der Zuschauer. Bei „Yummi Yummi Yummi“ von Ohio Express wird abgerockt, auf und vor der Bühne und bei Tom Jones „Deliah“ haken sich die Musikfans unter, schunkeln hin und her und singen mit.

Mit „Rama Lama Ding Dong“ von Rocky Sharpe & The Replays geht vollends die Post ab. Die Oldies erleben einen neuen Aufschwung auf der Schwanensaal-Bühne.

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