Lampertheim

Mariä Verkündigung Katholische Frauengemeinschaft freut sich über regen Zuspruch

Ostermarkt punktet mit Vielfalt

Lampertheim.Der Ostermarkt im Jugendheim der Kirche Mariä Verkündigung ist eine liebgewordene Tradition. Der Markt wird nicht nur von Kirchgängern, sondern auch von Liebhabern österlichen Schmucks besucht. Auch in diesem Jahr präsentierte die Katholische Frauengemeinschaft ein eindrucksvolles Angebot, das nur wenige Wünsche offen ließ.

Ostergestecke dominierten in allen Variationen. Mal mit Blumen oder Zweigen, die den Frühling nahe brachten, oder mit kunstvoll bemalten Ostereiern und Kerzen. Vielfalt wird vom Katholischen Frauenverein großgeschrieben. So waren auch Strickwaren oder Kirschkernkissen sowie selbstgenähte Einkaufstaschen dabei.

Zur kulinarischen Verpflegung gehörte selbst eingekochte Marmelade in allen Geschmacksrichtungen, 37 Sorten wurden gezählt. Geistige Getränke gehörten auch zum Angebot, Likör der Geschmacksrichtung Rum mit Feige, Aprikose oder Pflaume führten manchen in Versuchung. Sogar Olivenöl, verfeinert mit Thymian, Salbei oder Rosmarin gehörte dazu. Der Andrang nach dem Kirchgang war entsprechend groß. Viele ließen die Küche zu Hause kalt und genossen nach dem Einkauf eine Pilzpfanne. Ein Kuchenbuffet und Kaffee gab es obendrein. Die Frauen um die Vorsitzende der Vereinigung, Brigitte Hartnagel, hatten jedenfalls alle Hände voll zu tun.

Fusion vorgegriffen

Wie Hartnagel im Gespräch mit dieser Zeitung erläuterte, haben sich die Frauen von Mariä Verkündigung und von St. Andreas mittlerweile zusammengetan und somit einer anstehenden Fusion beider Kirchen vorgegriffen. Die Vorbereitung dieses Marktes lag aber noch in den Händen von sieben Frauen aus Mariä Verkündigung, die schon seit Jahren ihre handwerklichen Fähigkeiten einbringen.

Vorbereitet würden die österlichen Handarbeiten wie Nähen und Stricken oder die Herstellung der leiblichen Genüsse in der Regel zu Hause, berichtete Brigitte Hartnagel. Aber alle sonstigen Arbeiten würden in wöchentlichen Treffen gemeinsam erledigt. In den drei Wochen vor dem Markt müssten dann die Anstrengungen intensiviert werden. Bis zu drei Mal in der Woche treffe man sich mehrere Stunden, damit alles rechtzeitig fertig wird.

Über die Verwendung des finanziellen Erlöses wird noch entschieden, meinte die Vorsitzende. Sicher sei nur, dass dieser einem sozialen Zweck zugutekommen solle. Im vergangenen Jahr wurde der Kindergarten Schwalbennest mit einer Spende bedacht. sto

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