Lampertheim

Handball A-Ligist präsentiert erfahrenen Trainer als Nachfolger für Jürgen Held und Florian Gleich / Am 1. Juli Start in die Vorbereitung

Petermann gibt der FSG Lola eine Perspektive

Lampertheim.Die Suche hat ein Ende, die Handballerinnen der FSG Lola haben einen neuen Trainer: Dieter Petermann ist der neue Coach des A-Liga-Teams, das als Spielgemeinschaft von TV Lampertheim und Tvgg Lorsch an den Start geht. „Mit ihm haben wir einen absoluten Top-Mann für unsere Damen gefunden“, freut sich Vorstandsmitglied Jörg Schwind, dass die Gespräche zu einem positiven Abschluss geführt werden konnten.

Petermann selbst sieht sein Engagement bei den Lolas als „perspektivisch angelegt“. Wenn es nach dem erfahrenen Trainer geht, dann soll das Team in zwei, drei Jahren von der A-Liga in die Bezirksoberliga aufsteigen. „Das ist absolut machbar“, ist er überzeugt.

Dabei kennt er die Lolas nur aus verschiedenen Treffen aus der Vergangenheit, aus wenigen Beobachtungen und von Gesprächen. Denn der Corona-Lockdown verhindert es, dass Petermann schon kurzfristig sein neues Team zusammentrommeln kann. „Wir werden ab dem 1. Juli in die Vorbereitung starten. Das passt, und bis dahin gibt es vielleicht auch weitere Lockerungen“, sieht Petermann den Zeitplan nicht als problematisch an: „Ich hoffe aber natürlich, dass sich die Spielerinnen bis dahin individuell fit halten.“

Rückkehr in den Kreis Bergstraße

Der 60-jährige B-Lizenzinhaber hat in der Vergangenheit meist höherklassige Teams trainiert, unter anderem die FSG Odenwald oder die SU Mühlheim in der Oberliga. Auf seine Aufgabe bei der FSG Lola freut sich der in Roßdorf wohnende Petermann aber trotz der für ihn ungewohnt niedrigen Spielklasse. „Für mich ich das eine schöne Sache, wieder in den Kreis Bergstraße zurückzukehren“, erklärt der gebürtige Bensheimer, der hier auch seine ersten Schritte als Trainer gemacht hat.

Bei der FSG tritt Petermann die Nachfolge des Trainergespanns Jürgen Held und Florian Gleich an, die schon frühzeitig ihren Rücktritt erklärt hatten. „Es hat zeitlich einfach nicht mehr gepasst“, so Held. Den ersten Kontakt zum neuen Coach stellte Florian Gleich her und gab die Information dann an Jörg Schwind weiter. „Wir hatten dann erste Telefonate und jetzt haben wir uns zu dritt getroffen und gleich Nägel mit Köpfen gemacht“, erklärt das Vorstandsmitglied der Tvgg Lorsch. Beim Treffen war auch Yvonne Höbel dabei, die als ehemalige Spielerin als Bindeglied zur Mannschaft fungierte und in Zukunft auch als Co-Trainerin und Betreuerin mithelfen wird, das Team voranzubringen.

„Die Chemie zwischen uns hat gleich gestimmt. Ich bin überzeugt davon, dass wir uns gut ergänzen“, ist Petermann froh, dass Höbel ihn unterstützt. Wenn das Training losgeht, steht für den erfahrenen Coach erstmal Vergangenheitsbewältigung an: „Wir werden natürlich hinterfragen müssen, weshalb sieben Spiele mit einem Tor Unterschied verloren wurden und das Team zum Zeitpunkt des Rundenabbruchs Letzter war. Man muss genau schauen, woran das lag und vielleicht auch im mentalen Bereich arbeiten. Ebenso wird es darum gehen, das Niveau der Mannschaft insgesamt zu heben und vor allem das Leistungsgefälle zu minimieren“, so Petermann: „Wir werden viel am Handball-ABC arbeiten müssen“, ist für ihn eine individuelle Steigerung jeder einzelnen Spielerin möglich.

Als äußerst positiv hat der Übungsleiter das Umfeld bei den Lolas ausgemacht und die Größe des Kaders: „Ich habe, wenn alle da sind, etwa 20 Spielerinnen zur Verfügung. Damit kann man arbeiten.“

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