Lampertheim

Handball-A-Liga FSG geht mit ehrgeizigen Zielen in die Saison

Petermann löst Lola-Blockade

Archivartikel

Lampertheim.„Mit diesem Kader muss man schon ordentlich Ziele haben“, will Dieter Petermann, der neue Trainer des Frauenhandball-A-Ligisten FSG Lola, erst gar nicht tief stapeln. „Ich bin niemand, der sich weit aus dem Fenster lehnt, aber ins vordere Drittel wollen wir schon kommen.“

Der Grund für die Zuversicht bei Petermann, der die Spielgemeinschaft aus TV Lampertheim und Tvgg Lorsch von Jürgen Held und Florian Gleich übernommen hat, liegt im starken Kader und der trotz Corona guten Vorbereitung. „Wir befinden uns seit Juli im Training, hatten gute und weniger gute Testspiele, sind aber insgesamt auf einem sehr guten Weg“, findet der erfahrene Coach.

25 Jahre Trainererfahrung

Der gebürtige Bensheimer arbeitete zuerst in Bensheim als Trainer, dann unter anderem beim damaligen Frauen-Regionalligisten Fürth, ehe er unter anderem die SU Mühlheim und die FSG Odenwald betreute. Insgesamt auf 25 Jahre Erfahrung als Trainer kann der inzwischen 60-jährige B-Lizenzinhaber zurückblicken.

„Die Arbeit mit meiner neuen Mannschaft macht viel Spaß und die Spielerinnen verinnerlichen immer mehr mein Spielsystem“, so Petermann, der damit viel Tempo aus einer offensiv ausgerichteten Deckung meint. Zudem ist er ein Verfechter von kreativen Angriffsaktionen: „Ich mag keine Spielzüge, die von Anfang bis Ende festgelegt sind.“

Bei der FSG Lola hat er aktuell 22 Spielerinnen im Kader, wobei Nadine Koob (Geburt) und Kirsten Seibel (Knieverletzung) erst zur Rückrunde zurückerwartet werden. Mit höherklassig-erfahrenen Akteurinnen wie Petra Fassoth und Katrin Grieser verfügen die Lolas über individuelle Klasse, auch wenn Petermann unterstreicht: „Wir sind eine homogene Einheit und als Team stark. Wenn wir zeigen, was wir können, dann werden es die Gegner schwer haben, uns zu schlagen.“

Dabei hofft der Übungsleiter, dass eine solche Niederlagenserie wie in der vergangenen Runde nicht mehr vorkommt: „Die Mannschaft hat acht Spiele mit einem Tor verloren. Das hat die Spielerinnen dann schon verunsichert. Diese Blockade ist jetzt aber gelöst“, ist Petermann überzeugt. Zum Saisonstart geht es am Sonntag um 16 Uhr in der Lorscher Werner-von-Siemens-Halle gegen die SKG Roßdorf. me

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