Lampertheim

Martin-Luther-Gemeinde Einführung des neuen Posaunenchor-Dirigenten Dirk Semper / Ordinationsjubiläum von Ralf Kröger

Pfarrer möchte Neues ausprobieren

Lampertheim.Zu einem besonderen Gottesdienst hatte der Vorstand der Martin-Luther-Kirche am Sonntagabend die Gemeinde eingeladen. Anlass war nicht nur die offizielle Einführung des neuen Dirigenten des Evangelischen Posaunenchors, Dirk Semper, sondern auch das 25. Ordinationsjubiläum von Pfarrer Ralf Kröger.

Eröffnet wurde der Gottesdienst mit einem Musikstück von Jeremiah Clarke. Die Barockkomposition „Prince of Denmark March“ gab dem Posaunenchor unter Stabführung von Dirk Semper erste Gelegenheit, sich unter dem neuem Dirigat zu profilieren. Gemeinsam sang die Gemeinde „Der Mond ist aufgegangen“, wobei der Posaunenchor im Wechsel mit der Orgel die Gemeinde unterstützte.

Am Glauben festhalten

In seiner Predigt thematisierte Pfarrer Ralf Kröger den Song „We were not born to follow“ von Bon Jovi und zitierte dabei die Songzeile „Wir wurden nicht geboren, um zu gehorchen, du musst festhalten an dem, was du glaubst“. Nach einem weiteren Musikstück des Posaunenchors verabschiedete Kröger Hausmeister Josef Mayer in den Ruhestand, ehe er den neuen Dirigenten Dirk Semper offiziell willkommen hieß. Mit launigen Worten begrüßte er den Musiker und freute sich, dass die vakante Stelle endlich wieder besetzt ist. Eine starke eigene Meinung bescheinigte er Semper und freute sich, dass der Dirigent auch menschlich zu dem Posaunenchor passe. Kirchenvorstand Helmut Schollmeier überreichte dazu Blumen und ein Präsent.

Auch Chorobmann Peter Sturm äußerte sich zuversichtlich und hoffte, dass mit dem neuen Dirigenten ehemalige Mitspieler wieder zurückkehrten. Ein weiteres Präsent hielt Kirchenvorstand Helmut Schollmeier für Jubilar Ralf Kröger bereit. In seiner Laudatio bescheinigte er Kröger, dass dieser gerne Pfarrer sei und sich vor 25 Jahren für den richtigen Beruf entschieden habe. 13 Jahre sei er nun in Lampertheim und er habe dabei festgestellt, so Schollmeier, dass Kröger jedes Mal Freude empfinde, wenn er Gottes Wort verkünde. Besonders hob Schollmeier die Jugendarbeit des Pfarrers hervor. Er bescheinigte dem Geistlichen aber auch, sich im Seniorenbereich zu engagieren. „Die Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand funktioniert sehr gut, und wir sind zufrieden mit dir“, stellte Schollmeier abschließend fest.

Auch die Kirchenvorstände Daniel Götz und Vera Darmstädter drückten in ihren Gratulationen ihre Zufriedenheit und Dankbarkeit für Krögers seelsorgerliche Tätigkeiten aus. Im Gespräch nach dem Gottesdienst betonte Pfarrer Ralf Kröger noch einmal, dass er gerne in Lampertheim tätig sei. „Ich möchte noch Neues ausprobieren, und die Menschen sind mir hier auch ans Herz gewachsen“, so Kröger. Auch im 21.Jahrhundert sei es das Wichtigste, den Zugang zu den Herzen zu finden. Der Glaube an Jesus Christus bleibe eine Lebenshilfe für alle Bedrängten.

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