Lampertheim

Serie Mitglieder des Hofheimer Carnevalvereins nutzen Zwangspause für die Vorbereitung eines Festwochenendes im November

Planungen für Jubiläumsjahr laufen auf Hochtouren

Hofheim.Corona hat wie so viele andere Vereine auch den Hofheimer Carnevalverein (HCV) fest im Griff. Vom Virus wollen sich die Verantwortlichen um den HCV-Sitzungspräsidenten Alexander Scholl allerdings die Vorfreude auf das 3x11-jährige Jubiläum in diesem Jahr nicht nehmen lassen.

Der am 25. März 1988 gegründete Verein wird sein Jubiläum in der Kampagne 2021/22 gebührend feiern, so wie seither alle bisherigen Jubiläen immer in der dann anstehenden Kampagne gefeiert wurden. Derzeit laufen die Planungen hierfür auf Hochtouren. Die Pandemie verhindert zwar die „heiße Phase“ der Fastnacht mit der eigentlich am kommenden Sonntag anstehenden Ordensgala, den darauffolgenden Prunksitzungen, der Kinderfastnacht und Hexennacht. Doch die dadurch freigewordene Zeit nutzt Alexander Scholl mit seiner Führungs-crew, das Jubiläum bis ins Detail zu planen.

Von Donnerstag, 11., bis Sonntag, 14. November, ist ein verlängertes Veranstaltungswochenende vorgesehen, das mit einer „ausführlichen Kampagneneröffnung“ am Ausscheller am Alten Rathaus starten soll. Weitere Details des Jubiläums will der Sitzungspräsident erst preisgeben, wenn das komplette Angebot unter Dach und Fach ist.

Ordensgala to go

Trotz der aktuell abgesagten Kampagne sind Orden für alle Aktiven bestellt. Scholl schwebt eine „Ordensgala to go“ vor, bei der alle Mitwirkenden und Helfer ihre Corona-Orden in einem zuvor festgelegten Zeitfenster abholen können. Aber auch hier ist die Gestaltung des Angebots noch nicht in Stein gemeißelt. Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte hofft Scholl darauf, wieder „normal agieren zu können“. Dann sollten auch die Gruppen wieder in die Proben- und Übungsphase eintreten können, die sie im November stoppen mussten.

Damit das Vereinsgeschehen nicht zusammenbricht, hält der Sitzungspräsident stets Kontakt zu den Gruppenleitern. Diese wiederum sind in der Pandemie dazu aufgefordert, den Kontakt zur Gruppe nicht abreißen zu lassen, bis ein Präsenztraining wieder erlaubt ist. Darauf fiebern viele im HCV hin, der vor allem vom Zusammenhalt der Mitglieder lebt. fh

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