Lampertheim

WSV Lampertheim Süddeutsche Meisterschaft und ECA-Cup

Platz vier für Spargelstädter

Archivartikel

Lampertheim.Die Süddeutsche Meisterschaft im Kanupolo fand in Radolfzell am Bodensee statt. Die Herrenmannschaft des WSV Lampertheim reiste nach dem studienbedingten Ausfall von zwei Spielern mit fünf Mann, also ohne Auswechselspieler, an.

Die ersten fünf Spiele liefen bestens, es gab fünf Siege und ein Torverhältnis von 25:7. Als in den Finalspielen die Gegner stärker wurden, machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. So gab es im Halbfinale eine 4:9-Niederlage gegen DRC Neuburg, das Spiel um Platz drei wurde gegen den Gastgeber KC Radolfzell 4:7 verloren. Beide Gegner spielen in der zweiten Bundesliga, also eine Klasse höher als der WSV.

Am Ende erreichte der WSV Lampertheim den undankbaren vierten Platz, die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft im September in Duisburg wurde aber geschafft.

Beim ECA-Cup im belgischen Mechelen spielte Emily Bildat vom WSV in der deutschen U21-Nationalmannschaft.

Nach dem Sieg beim ersten Europa-Cup im Mai in Mailand galt die deutsche Mannschaft als Favorit. Dieser Rolle wurde sie auch gerecht. Nach Siegen gegen Großbritannien, Spanien, Irland, Niederlande, Frankreich und Polen wurde das Halbfinale erreicht. Dort traf die Mannschaft erneut auf Polen und siegte klar mit 8:0. Im Endspiel setzte sich Deutschland dann gegen Großbritannien mit 4:2 durch und wurde Erster. Der Gesamtsieg in dieser europäischen Serie ist ihnen damit sicher und die Mannschaft hat sich viel Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaft im August in Kanada geholt. red

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