Lampertheim

Aufführung Schülerinnen und Schüler der Lampertheimer „tanzebene“ zeigen „Das Tor in die Wirklichkeit“ in der Hans-Pfeiffer-Halle

Reise in die Fantasy-Welt kommt auf die Bühne

Lampertheim.Noch tragen die Tänzerinnen und Tänzer ihre Trainingskleidung, doch am 30. November und 1. Dezember werden sie in ihre Kostüme schlüpfen und das Bühnenstück „Verwünscht – das Tor in die Wirklichkeit“ aufführen. Alle zwei Jahre präsentiert die Tanzschule „tanzebene“ von Michaela Zloic ein Bühnenwerk. Dieses Mal in Anlehnung an die US-amerikanische Fantasy-Komödie „Verwünscht“.

„Das Original ist ein Film mit Zeichentrick-Elementen“, erklärt die Inhaberin der Tanzschule. Sie verrät den Inhalt der Geschichte und von welchen Akteuren die Rollen besetzt werden: Die Hauptfigur Giselle (getanzt von Nikola Nowakowska) lebt im zauberhaften Königreich Andalasien, das von der bösen Königin Narissa (Patrice Jeckel) regiert wird. Narrissas größte Angst ist, dass ihr Stiefsohn Prinz Edward (Lucas Hojdem) seine große Liebe findet und selbst König werden möchte.

Ab in den Wunschbrunnen

Das will die eifersüchtige Königin Narissa verhindern und lässt den Prinz stets von ihrer leiblichen Tochter Nathalia (Emily Creter) begleiten. Eines Tages kommt Prinz Edward bei der Jagd in die Nähe des Häuschens, in dem Giselle umgeben von vielen Tieren lebt. Er ist sich sicher, dass er seine Prinzessin gefunden hat. Narissa verwandelt sich in eine alte Frau und schubst Giselle in einen angeblichen Wunschbrunnen. Damit befördert sie diese nach New York. Dort wird die Königstochter vom Anwalt Robert (Lukas Preschke) aufgenommen. Und die Reise in die Fantasy-Welt wird immer turbulenter. Für die Tanzpädagogen und Choreografen ist es eine Herausforderung, die Handlung in der Sprache des Tanzes auszudrücken.

So vielseitig das Angebot in der Lampertheimer Tanzschule ist, vom Ballett über Jazz-Dance bis hin zum Hip Hop, so verschiedenartig sind auch die Szenen in den Aufführungen. Zu der Vielfalt der Tanzstile kommen noch die unterschiedlichen Altersgruppen: von der Kindertanzgruppe ab einem Alter von drei Jahren bis hin zu den Erwachsenen. „Rund 250 Tänzerinnen und Tänzer der Tanzschule werden ihr Können auf der Bühne zeigen“, sagt Leiterin Zloic.

Hochmotivierte Darsteller

Bei der Probe sind die Hauptdarsteller zu erleben. Sie wirken hochmotiviert. Geprobt wird die Szene „Im Wald“, in der die jüngeren Tänzerinnen Fabelwesen, Waldelfen, Trolle, Hasen und Rehe verkörpern. Die Tanzpädagogen Michaela Zloic und Magdalena Anderson beobachten die Bewegungsabläufe genau und greifen manchmal korrigierend ein, um das Beste aus den Tänzerinnen und Tänzern herauszuholen.

Es ist unschwer zu erkennen, wie viel Spaß alle Beteiligten daran haben, die Aufführung auf die Beine zu stellen, um das Erlernte auf der Bühne in der Hans-Pfeiffer-Halle vor Publikum zu präsentieren. Doch hinter der künstlerischen Vervollkommnung stecken erst einmal viel Fleiß, Freizeit und Schweiß – und weitere Proben.

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