Lampertheim

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Orgelsommer in Lampertheim

Lampertheim.Am Sonntag, 5. August, beginnt der 14. Lampertheimer Orgelsommer. Es erklingt die große Vleugels-Orgel der Domkirche. Die Konzertreihe widmet sich dem Motto „1868 – 150 Jahre Domkirche Lampertheim.“

Die Kirche der Evangelischen Lukasgemeinde ist mit ihren beeindruckenden Ausmaßen und ihrer feingliedrigen neugotischen Architektur das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Lampertheim. Nicht ohne Stolz wird sie „Dom des Rieds“ genannt. Nach fünfeinhalbjähriger Bauzeit fand im Oktober 1868 die feierliche Einweihung statt.

Der diesjährige Orgelsommer widmet sich vor allem Kompositionen, die rund um das Jahr 1868 entstanden sind. So erklingen Teile aus Richard Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“, Sonaten von Josef Rheinberger sowie Werke von Liszt, Franck, Widor und Reubke. Mit ihnen wird die Zeit der Hochromantik wieder lebendig.

Start mit Wiebusch

Zu Beginn musiziert Carsten Wiebusch, Professor für Orgel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Als Konzertorganist ist er weltweit unterwegs. Wiebusch interpretiert Werke von Bach, Händel, Franck und Liszt. Das von Cultur Communal der Stadt Lampertheim unterstützte Konzert beginnt – wie alle weiteren Konzerte – um 20 Uhr. Am 12. August spielt der Mainzer Domorganist Daniel Beckmann. Am 19. August beweist Johannes Quack, Organist der Kölner Antoniterkirche, sein Können, und am 26. August wird die Lampertheimer Organistin Heike Ittmann selbst auf der Orgelbank Platz nehmen.

Zu Beginn eines jeden Konzertes erläutern die Organisten ihre Programme. Im Anschluss an die Konzerte lädt der Förderverein bei einem Glas Wein zum gemütlichen Ausklang auf dem Domplatz ein.

Info: Eintritt: 7/4 Euro (Abokarten 25/13 13 Euro). Karten nur an der Abendkasse (Info unter: 06206/15 73 01 oder heikeittmann@gmail.com).

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