Lampertheim

Kommunalpolitik Sozialausschuss berät am Donnerstag

Sämtliche Spielplätze erfasst

Lampertheim.Der Stadtelternbeirat wird sich und seine Arbeit in der nächsten Sitzung des Sozialausschusses am Donnerstag, 24. Mai, ab 19 Uhr im Sitzungssaal des Stadthauses vorstellen. Außerdem werden Vertreterinnen des Familienzentrums Bensheim die Bandbreite ihrer Arbeit präsentieren und darlegen, welche Voraussetzungen nötig wären, um solche Hilfs- und Betreuungsangebote für Familien in Lampertheim anbieten zu können.

Ein weiterer Punkt auf der Tagesordnung ist die Spielplatzleitplanung der Stadt Lampertheim, die Vertreter der Technischen Betriebsdienste präsentieren werden. Wie Leiterin Sabine Vilgis im Gespräch mit dem „Südhessen Morgen“ erläuterte, hat der Fachbereich eine Übersicht der 36 Kinderspielplätze in Lampertheim und den Stadtteilen erstellt. Erfasst wurden Lage, Größe, Ausstattung und Zustand der Spielplätze. Darüber hinaus hat der Fachbereich abgeglichen, ob die Spielplätze noch den Anforderungen am jeweiligen Standort zum Beispiel hinsichtlich des Alters der dort lebenden Kinder entsprechen. Diese Informationen sollen der Verwaltung und der Politik zeigen, wie der Bestand ist und wo es Handlungsbedarf gibt. Die Aufstellung soll als Leitfaden für künftige (Haushalts-) Planungen in diesem Bereich dienen und regelmäßig aktualisiert werden.

Außerdem müssen die Stadtverordneten in der Ausschusssitzung eine Änderungssatzung zur Kindertagesstättensatzung beschließen. Nur so kann die geänderte Modul- und Gebührenstruktur, die die Stadtverordnetenversammlung im April beschlossen hat, umgesetzt werden. Die Änderungen sind nötig , weil die Landesregierung beschlossen hat, dass täglich sechs Stunden Kinderbetreuung in Kindertagesstätten gebührenfrei sein sollen.

Schülerbetreuung weiteres Thema

Wie sich der Sachstand beim Thema Schülerbetreuung darstellt, wird die Verwaltung unter dem Tagesordnungspunkt 5 darlegen. Wie berichtet, erwarten die Grundschulen in der Kernstadt mit Beginn des nächsten Schuljahres deutlich mehr Kinder, deren Eltern eine Betreuung über den Unterricht hinaus wünschen. Deswegen hat die Schillerschule beim Kreis beantragt, vorübergehend eine vierte Betreuungsgruppe im Rahmen des Familienfreundlichen Kreis Bergstraße einrichten zu können. Zum Beginn des Schuljahres 2020/21 plant die Schule, dem Pakt für den Nachmittag beizutreten. Dann sind vier Gruppen ohne weiteres möglich und aus Landesmitteln finanzierbar. Da der Bedarf aber auch schon ab dem nächsten Schuljahr besteht, war die Schule bemüht, eine Übergangslösung zu finden. Ähnlich ist die Situation an der Pestalozzischule. Auch hier laufen derzeit Verhandlungen mit dem Kreis als Schulträger, wie die Anzahl der Betreuungsplätze kurzfristig zum Schuljahresbeginn 2018/19 erhöht werden kann (wir berichteten). swa

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