Lampertheim

VLK Lampertheim Team geht künftig in der Bereichsliga an den Start

Schach-Spieler krönen Saison mit Aufstieg

Archivartikel

Lampertheim.Nun ist es amtlich: Nach drei Jahren Abstinenz schaffte das Schachteam des VLK Lampertheim durch einen 5,5:2,5-Erfolg gegen den unmittelbaren Konkurrenten SK Lindenhof II als Tabellenzweiter mit 13:5 Punkten die Rückkehr von der Bezirksklasse in die Bereichsliga. Obwohl dazu sogar eine 3:5-Niederlage gereicht hätte, war der Aufstieg mit diesem auf einer geschlossenen Mannschaftsleistung beruhenden Sieg natürlich um so schöner.

Den ersten Punkt verbuchte Helmut Walter an Brett 2, der nach einer lange ausgeglichenen Partie einmal mehr seine herausragenden Fähigkeiten gerade im Turmendspiel unter Beweis stellte und durch einen aktiven König und einen vorgerückten Bauern die Entscheidung zu seinen Gunsten erzwang. Unmittelbar darauf erhöhte Markus Storch auf 2:0. Sein Gegner schien nach drei Mehrbauern und Damentausch schon auf der Siegerstraße zu sein, doch die Lampertheimer Nummer acht ließ nicht locker, verleitete den Lindenhöfer zu einem Figurenverlust und zwang diesen durch ein druckvolles Kombinationsspiel mit seinen Läufern und Türmen bald zur Aufgabe.

Dem ließ Stefan Lüttgen am Brett davor den für den Aufstieg erforderlichen dritten Punkt folgen. Nachdem sein Gegner ein Remisangebot abgelehnt hatte, machte der VLK-Spieler ernst und besiegte seinen Kontrahenten in einem überzeugend geführten Endspiel. Dies ist auch für den Erfolg von Tobias Haefele (Brett 4) festzustellen: In einem durchaus diffizil zu behandelnden Endspiel sorgte er für das 4:0. Dass auch die gegnerische Mannschaft punkten kann, musste Daniel Schuschke an Brett 5 erfahren. Wegen einer unparierbaren Mattdrohung seiner Gegnerin blieb ihm nichts anderes als die Segel zu streichen. Zeitgleich stellte jedoch Dr. Joachim Sessler am Spitzenbrett den alten Abstand wieder her. Er schaffte es, durch eine Positionierung seiner Schwerfiguren auf der h-Linie und ein Damenumgehungsmanöver derart großen Druck auszuüben, dass sein Gegner aufgrund nicht mehr abwendbaren Materialverlustes die Partie aufgab.

Lindenhof konnte zwar an Brett 6 noch durch ein Versehen in überlegener Stellung von Dr. Rüdiger Tront auf 2:5 verkürzen, aber die Sache war entschieden, sodass sich Jörg Moritz an Brett 3 und sein Gegner nicht mehr bis aus Äußerste bekämpfen mussten und sich auf Remis einigten. red

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