Lampertheim

Kultur Interessierte erhalten Einblicke in das Lampertheimer Improvisationsschauspiel und nehmen an der Probe teil

Senioren-Theater mit Schwung

Archivartikel

Lampertheim.Die Akteure des Amateurtheaters „Die HerbstZeitLosen“ des Seniorenbeirates haben mit der Tragikomödie „Mitbewohnerin gesucht“ Premiere gefeiert. Bevor die Darsteller um ihren Regisseur Heiner Kraft Aufstellung nahmen und mit dem Impro-Theater begannen, galt es, einen organisatorischen Teil abzuarbeiten.

Die Aufführung des Theaterstückes sei ein großer Erfolg gewesen, resümierte Dr. Albert Breckner vom Seniorenbeirat. Und wünschte dem Regisseur, den Mimen und Souffleuren, dass es mit dem Theaterspielen so erfolgreich weiter gehe. Breckner hob heraus, dass das Amateurtheater eine Organisation des Seniorenbeirates sei. Die Gruppe könne sich Gedanken machen, wie es mit dem Theater weiter laufen sollte. Wenn es weiter bergauf gehe und sich ein größerer und fester Stamm von Theaterleuten gebildet habe, dann könne auch ein Verein ins Leben gerufen werden.

„Wir möchten weiterhin mit ‚cultur communal‘ zusammenarbeiten“, antwortete Heiner Kraft. Denn alles habe bisher gut funktioniert, der Schwanensaal stand für die Aufführung zur Verfügung und die Stadt hatte die Technik übernommen. Allerdings sei das Senioren-Amateurtheater finanziell vom Seniorenbeirat abhängig. Freudig konnte Heiner Kraft verkünden, dass Mitglieder des Lampertheimer Seniorentheaters an den Amateur-Theatertagen in Wetzlar im August teilnehmen.

Nach der Theorie schritten die Senioren zur Tat. Schließlich hatten sie zur offenen Probe in die Alte Schule eingeladen, um Theater-Interessierten einen Einblick in ihre Arbeit zu geben. Und drei Neugierige hatten das Angebot genutzt. Das Ehepaar Imelda und Hermann Kasper aus Riedrode kamen zum Probennachmittag einfach mal vorbei und wollten erst einmal zuschauen. Ingrid Bahrdt hatte sich schon das Ziel gesetzt mitzuspielen. „Ich kann gut Dialekte nachmachen“, erklärte die Hofheimerin.

Dann stand das Improvisieren auf dem Programm. Regisseur Kraft sagte: „Das ist ein spontanes Reagieren. In der Regel wird ein Thema vorgegeben, der rote Faden muss gefunden und verfolgt werden.“ Im Laufe der Jahre hat der Regisseur viel Erfahrung in der Arbeit mit Laien gesammelt und gab nun den Senioren-Theaterleuten Tipps, wie sie mit ihren Gesten ihre Emotionen ausdrücken können. roi

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