Lampertheim

Wohnheim Dieselstraße Basar-Erlös geht an Diakonie-Stiftung

Senioren wollen anderen Gutes tun

Archivartikel

Lampertheim.Die Bewohner des städtischen Altenwohnheims Dieselstraße sind ein Team. Vor Veranstaltungen im Seniorenhaus werden sie besonders aktiv und arbeiten Hand in Hand zusammen, wie bei der Adventsausstellung. Dann backen sie und lassen ihre Häkel- oder Stricknadeln glühen. Seine Muskelkraft setzt Heinz Grundmann ein und übernimmt die schweren Arbeiten, wie das Aufstellen der Tische und Stühle. Ihre Handarbeiten bieten die Seniorinnen zum Kauf an. Der Erlös und die Eintrittsgelder kommen in eine Kasse, und von dem Geld unternehmen die Bewohner Ausflüge oder besuchen Veranstaltungen.

Ein Teil des Geldes kommt jetzt aber auch noch der Diakonie-Stiftung Lampertheim zugute, weil sich das Seniorenteam des Altenwohnheimes für humanitäre Projekte einsetzen möchte. Die Bewohner überreichten der Vorsitzenden der Stiftung, Martina Seelinger, eine Zustiftung in Höhe von 500 Euro und erhielten dafür eine Stifterurkunde. Seelinger erklärte, dass die Zuwendung angelegt und mit den Zinsen gearbeitet werde. Das Wohnheim werde auf einer Stiftertafel am Stifterbaum vor der Ökumenischen Diakoniestation in der Hospitalstraße verewigt.

Die Vorsitzende dankte den Zustiftern. Den Betrag zu erwirtschaften sei mit viel Arbeit verbunden. Sie kündigte das nächste Projekt der Stiftung an: Ein größeres Transportfahrzeug sei bestellt, das bis zu drei Personen mit Rollstühlen befördern könne. Das Fahrzeug solle für den Transport der Besucher der Tagesbetreuung „Meine Zeit“ der Diakoniestation an der Kaiserstraße eingesetzt werden. Fast die Hälfte der Anschaffungskosten übernehme die Diakonie-Stiftung. „Wir wollen für andere Menschen etwas Gutes tun, wir machen das mit Herz“, bekräftigten die Senioren und die kommissarische Leiterin Frauke Eckhardt. roi

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