Lampertheim

Musiker-Initiative Mit schwarzen Hits der sechziger bis achtziger Jahre im Schwanensaal begeistert / Ausgelassene Partystimmung

Soulman animiert zum Mitsingen und Tanzen

Lampertheim.Zum zweiten Mal hat die Musiker-Initiative Lampertheim (MIL) ihre „Soulnight“ im Schwanensaal präsentiert. In Zusammenarbeit mit cultur communal und unter der Projektleitung von MIL-Mitglied Helmut Wehe wurde das beliebte Event auf die Beine gestellt. Die zehnköpfige Band versetzte das Publikum in den Genuss der Musik der sechziger, siebziger und achtziger Jahre.

Neben Helmut Wehe (Gesang und Gitarre) gehörten die beiden Sängerinnen Michelle Bradshaw und Kathrin Presser sowie Sänger Clint Grimes zur Besetzung. Für das groovende Fundament sorgte Schlagzeuger Hans-Jürgen Götz. Während Patrick Embach am Keyboard zu hören war, bewies Hans Heer sein Können am Bass. Da die Bläser an einem Soul-Abend nicht fehlen dürfen, präsentierte sich Christian Ehringer an der Trompete, Rainer Ackermann glänzte am Saxofon und Christian „Otto“ Engelhardt wirkte an seiner Posaune mit.

Der Einfluss vieler Musiklegenden wie Aretha Franklin, James Brown oder auch Wilson Picket prägt die afroamerikanische Popmusik bis heute und sorgte für ein Konzert in ausgelassener Stimmung. „Die Soulnight war schon immer ein Magnet“, verriet Gabi Wesp von cultur communal, während die Letzten der rund 170 Besucher den Saal betraten. Sänger Clint Grimes zog die Aufmerksamkeit mit seiner Interpretation von „Soulman“ auf sich. Schon während der ersten Lieder fing das Publikum an mitzusingen und zu tanzen.

Trompetensolo begeistert

Bei „Uptown Funk“, präsentiert von Kathrin Presser, begeisterte Christian Ehringer mit seinem Trompetensolo. Daraufhin beeindruckte Michelle Bradshaw mit ihrer Darbietung von „Car Wash“. Einen besonderen Applaus erntete Projektleiter Helmut Wehe für sein Gitarrensolo. Zu Clint Grimes Interpretation von „Ladies Night“ war der Saal erfüllt von ausgelassener Partystimmung. Dass der Sänger aber auch anders kann, bewies er mit einem etwas langsameren Stück. Mit „Me an Mrs. Jones“ sang er sich in die Herzen des Publikums. „Das ist ein ganz besonderes Lied mit einem ganz besonderen Mann“, betonte Wehe.

Publikum verzaubert

Ganz besonders war auch Kathrin Presser mit „Think“ von Aretha Franklin. „Eine Große ist von uns gegangen – die weibliche Stimme der Soul-Musik“, betonte Wehe anerkennend. Das Publikum, eben noch verzaubert von Grimes ruhigeren Klängen, war gleich wieder mit dabei und die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt. Bis spät am Abend waren die Soul-Klänge noch zu hören.

Die nächsten Veranstaltungen der MIL im Schwanensaal sind zum einen „Classic meets Pop“ mit der Band „La Serena“ am 1. November und zum anderen „Best of Bee Gees“ am 18. Oktober.

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