Lampertheim

Aktion Poolbillard-Turnier von Jugendbeirat und -förderung

Spaß statt Wettkampf

Archivartikel

LAMPERTHEIM.„Rote Drei nach rechts, kurze Bande“. Eine Ansage, ein Stoß, zwei Kugeln klacken. Weiß und Rot kollidieren miteinander, ein dumpfes Rumpeln in der Ecke: Treffer, versenkt. Beim zweiten Poolbillard-Turnier des Jugendbeirats und der Jugendförderung stießen zehn Jugendliche um die Wette.

In zwei Fünfer-Gruppen spielten die Jungen ab zwölf Jahren in Hin- und Rückspiel je drei Gruppenbeste aus. Für die ging es dann im K.O-Modus um den Sieg. Gespielt wurde der klassische Ansagespiel „8-Ball“.

Der Preis für den Turniergewinner sorgte dabei schon vor der ersten Partie für große Augen und eine Extraportion Motivation unter den Teilnehmern: Ein Profi-Queue im glänzenden, rot-blauen „Stars and Stripes“-Look, höhenverstellbar und in drei Teile zerlegbar. Die Spieler auf den Plätzen zwei und drei erhielten zudem einen Einkaufsgutschein.

„Trotz der tollen Preise tragen wir das Turnier nicht im Wettkampfcharakter aus“, erklärte Organisator Marcel Getrost von der Jugendförderung, „wir spielen in lockerer Atmosphäre, Spaß und Kennenlernen stehen im Mittelpunkt“. Denn über Spaß und Spiel könnten sich gerade Neubürger im jugendlichen Alter leichter kennenlernen, so seine Erfahrungen im Jugendcafé.

Die Idee zum Turnier sei von den Heranwachsenden selbst gekommen. Es erwuchs aus einer Zusammenarbeit zwischen Jugendbeirat und -förderung. „Die Premiere im Oktober und auch die zweite Austragung heute wurden gut angenommen“, fand Getrost. Daher solle das Poolbillard-Turnier fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders werden.

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