Lampertheim

Ortsbeirat Hofheim Sozialdemokraten fordern Gegensteuerung in Facebook / Auch Durchgangsverkehr und Warnung durch Sirenen Thema

SPD kritisiert Öffentlichkeitsarbeit der Verwaltung

Archivartikel

Hofheim.Die SPD-Fraktion Hofheim hat für die Ortsbeiratssitzung am Mittwoch, 3. Februar, 19 Uhr, im Bürgerhaus einen Antrag und fünf Anfragen eingebracht. Ein Anliegen ist es, die Vereinsstruktur in der Pandemie zu stärken. Daher fragt die SPD-Fraktion bei der Verwaltung an, ob es möglich sei, die Entgeltordnung zur privatrechtlichen Nutzung von städtischen Räumlichkeiten für ortsansässige Vereine bis auf Weiteres auszusetzen und somit den ortsansässigen Vereinen eine kostenfreie Nutzung zu gestatten.

Ein Dorn im Auge ist der SPD die Kommentarfunktion auf der Facebookseite der Stadt Lampertheim – zumal sich unter diesen Beiträgen etliche negative Kommentare befänden. „Wenn soziale Medien mit Kommentarfunktion mit Informationen versorgt werden, sollte eine Moderation bei städtischen Meldungen in sozialen Netzwerken durch die Pressesprecher sichergestellt sein“, lautet die Anregung der SPD, die auch bei den Bürgergruppen im Stadtgebiet ein Monitoring und Gegensteuern bei bedenklichen Aussagen für notwendig hält.

Nicht nachvollziehen können die Genossen auch das ursprüngliche Vorhaben, die Jahreshauptversammlungen der Feuerwehren in Zukunft ohne Beteiligung der Presse durchzuführen. „Wie soll die Information der Bevölkerung über die Leistungen und die Arbeit unserer Feuerwehren zukünftig gestaltet werden?“, lautet die Frage der SPD an die Verwaltung. Ferner haben die Hofheimer Genossen eine Verschlechterung der innerörtlichen Verkehrssituation festgestellt. Daher wollen sie von der Verwaltung wissen, welche Maßnahmen unter Einbeziehung von Hessen Mobil ergriffen würden, um dem Schwerlastverkehr entgegenzuwirken. „Die Ansiedlung von großen Logistikern in Biblis und Bürstadt kann nicht zulasten von Hofheim gehen“, lautet die Begründung durch Silke Lüderwald. Sie hat auch die Sicherheit der Schüler vor Augen, wenn diese die Bahnhofstraße überqueren, sowie die Lärmbelästigung für die Anwohner der Hauptdurchgangsstraße. „Der Zustand der Straße lässt das Verkehrsaufkommen nicht mehr lange zu“, so Lüderwald.

Eine weitere Anfrage der Genossen umfasst die Ausstattung mit Sirenen. Beim bundesweiten Warntag am 10. September seien etwa im Bereich Gewerbegebiet Entenbad keine Sirenen in den Häusern zu hören gewesen. Hinterfragt wird in diesem Zusammenhang auch, wie es um Wartung und Instandsetzung steht sowie welchen Ersatzstandort es für die Sirene auf dem ehemaligen „Sauer-Silo“ nach Abbruch des Gebäudes geben soll. fh

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