Lampertheim

FC Waldesruh Vorsitzende Andrea Prokop weist bei Generalversammlung unter anderem auf Integrationsbemühungen des Vereins hin

Sportlich das Ziel erreicht

Archivartikel

Lampertheim.Andrea Prokop führt den FC Waldesruh an, der ein etablierter Freizeitfußballverein in Lampertheim ist und in der Kreisliga D spielt. Auch wenn die Vereinsfußballer nicht aufsteigen konnten, so zeigte sich Andrea Prokop mit den sportlichen Erfolgen sehr zufrieden. Sie hatte zur Generalversammlung in das Neckartal eingeladen und ließ das Geschäftsjahr 2017 vorüberziehen. Außerdem standen Ehrungen und Vorstandswahlen auf dem Plan.

80 Mitglieder besitzt der Verein, da aber nicht einmal die Hälfte an Mitgliedern erschienen war, musste die Vorsitzende satzungsgemäß vor Beginn eine halbe Stunde verstreichen lassen. In ihrem Jahresbericht erklärte die Vorsitzende, dass die Spieltage in der Rückrunde gut verliefen und der zweite Platz erreicht wurde. Insgesamt kam der FC Waldesruh auf den vierten Rang. Vor allem beim Hallenturnier in Lorsch hätten die Fußballer begeistert gekickt und den vierten Platz erkämpft. Im Juli hatten die Kicker am Hans-Pfeiffer-Turnier teilgenommen und in der Sommerpause konnte der Verein sieben Spieler-Neuzugänge verzeichnen

„Die Fußballspieler haben sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert und somit ist unser Ziel erreicht“, resümierte die Vereinsvorsitzende. Und stellte Part Guncha Gil als besten Torjäger der D-Liga vor. Acht Flüchtlinge spielten im Fußballverein. „Wir versuchen die Jungs zu integrieren“, betonte Prokop. Doch die Fußball spielenden Gäste müssten beispielsweise auch beköstigt, gefahren und eingekleidet werden. Und diese Ausgaben belasteten die Vereinskasse. Deshalb habe sich der Verein über die Ausschüttung von 500 Euro Fördergeld sehr gefreut. Prokop hatte einen Antrag beim Sportcoach der Stadt Lampertheim, Marius Schmidt gestellt, und so wurde der FC Waldesruh Teil des Programms „Sport und Flüchtlinge“ des Landes Hessen. „Vielen Dank an die Stadt Lampertheim“, bekräftigte Prokop.

Um selber Geld zu erwirtschaften, nehmen die Fußballer an zahlreichen Veranstaltungen in der Spargelstadt teil. Während den Festen sorgen sie am Getränkewagen oder am Grill für das leibliche Wohl der Gäste. Wie zur Erdbeerkerwe im Rosengarten, zur Kerwe und zum Weihnachtsmarkt in Lampertheims Innenstadt. Mit dieser Versorgung käme enorm viel Arbeit auf die Vereinsmitglieder zu. Gleich, welche Arbeit die Kicker verrichteten, der Spaß an der Sache dürfe nicht fehlen, betonte Prokop.

Sie bedankte sich bei allen Helfern, Mitgliedern und Fans, die dem Verein die Treue hielten. Außerdem schickte die Vorsitzende ihren Dank an die Vorstandsmitglieder, Trainer und Mannschaft. Die Mannschaft sei das Wichtigste. Im Kassenbericht war zu erfahren, dass im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr Ausgaben als Einnahmen gewesen seien. So habe die Kerwe einen schlechten Verdienst gebracht. Lars Falkenstein hatte die von Siegmund Gutschalk geführte Kasse geprüft und für korrekt befunden. Der Vorstand des FC Waldesruh wurde entlastet und wieder neu gewählt.

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