Lampertheim

Glaube Eine Gruppe aus zwei Familien stattet Altenheimen einen Besuch ab und bringt Segenswünsche zu Musik vom Band vorbei

Sternsinger besuchen Lampertheimer Senioren

Archivartikel

Lampertheim.Am Fest der Heiligen Drei Könige, dem 6. Januar, endet üblicherweise das Sternsingen und die Kinder kehren in ihre Gemeinden zurück. Doch in diesem Jahr hatte die Aktion in Lampertheim aus Sicherheitsgründen fast komplett ausfallen müssen. Mit einer Ausnahme: Der Besuch in den Seniorenheimen fand trotzdem statt.

Am Dienstag hatten die Sternsinger schon den Segen ins Haus Dominikus im Rosenstock gebracht, am Mittwochmorgen dann ins Alten- und Pflegeheim Mariä Verkündigung. Am Nachmittag war das Dietrich-Bonhoeffer-Haus an der Reihe. Es war allerdings nur eine kleine Besetzung unterwegs. Neben Gemeindereferentin Birgit Bongiorno waren dies Jonathan und Jakob Haaf mit Mutter Jutta. Die Gruppe bestand somit nur aus zwei Haushalten.

Auch sonst wurde darauf geachtet, alle Hygieneregeln einzuhalten. Die Sternsinger trugen Masken und hielten Abstand, sie gingen auch nicht ins Haus, sondern stellten sich im Hof auf. Die Lieder wurden nicht live gesungen, sondern kamen aus der Konserve. Aber trotz dieser Einschränkungen war allen Beteiligten der Besuch sehr wichtig. Und während das Lied „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ lief, wurde eifrig in alle Richtungen gewunken. Denn an den Fenstern und Glastüren erschienen immer mehr Gesichter von Bewohnern.

„Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes neues Jahr und bitten um eine Spende für Kinder in Not!“, rief Jakob Haaf. Das ließ sich Heimleiter Henning Krey nicht zweimal sagen Er fütterte die Spendenbüchse, die Jonathan hielt. Und Jutta Haaf verteilte an die Pflegekräfte Aufkleber mit dem Segensspruch „20 * C + M + B * 21“, als Abkürzung für den Spruch: Christus mansionem benedicat. Denn nicht nur am Eingang, sondern auch an den einzelnen Stationen soll der Aufkleber angebracht werden.

„Im nächsten Jahr wird es wieder ein richtiger Besuch!“ versprach Birgit Bongiorno beim Abschied allen optimistisch. Und machte gleich noch den Mitarbeitern ein großes Kompliment. „Ihr macht wirklich einen tollen Job, ihr seid ein Licht am Horizont“, betonte sie, verbunden mit den besten Wünschen für die Gesundheit und Gottes Segen.

Heimleiter Henning Krey fühlte sich auf jeden Fall schon gesegnet. Denn kurz vor dem Besuch der Sternsingergruppe hatte er endlich die erlösende Nachricht erhalten. Am 14. Januar bekommen auch die Bewohner des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses Besuch vom mobilen Impfteam.

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