Lampertheim

Gut fürs Klima II Im Vorgarten der Lampertheimer Familie Maisch grünt und blüht es / Auch Insekten kommen gerne vorbei

Stolz auf ein eigenes Stück Natur

Lampertheim.Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Grashüpfer: Das Tierleben ist vielfältig vor der Haustür von Familie Maisch. Als sich die Eltern Nora und Volker mit Sohn Theo 2016 im Baugebiet Rosenstock niedergelassen haben, war ihnen klar: Wir wollen einen grünen und bunten Vorgarten.

Der Grund lag zunächst in den farblichen Reizen, die Gräser und Stauden vor der weißen Hauswand ausüben. Vom Wert eines naturnahen Gartens für heimische Lebewesen haben die Maischs eher nebenbei erfahren. Dafür beschäftigen sie sich mit ihren Pflanzen heute umso lieber.

Als sie ihren Vorgarten anlegten, verfügten sie weder über Expertenwissen noch haben sie sich sonderlich informiert. Sie pflanzten in die Erde, was ihnen gefiel und für ganzjährige Vielfalt sorgt: neben Bodendeckern und Gräsern etwa auch Lavendel und eine Magnolie. Die Erde ist mit Rindenmulch abgedeckt, der vor Austrocknung schützt. Bei einer Urlaubsreise durch den Balkan haben die Maischs kürzlich einige ihrer Pflanzen wiederentdeckt – und sich darüber gefreut, dass die Erinnerungen an diese Reise vor ihrer eigenen Haustür blühen.

Natürlich muss der Vorgarten im Sommer täglich gewässert werden. Etwa eine Viertelstunde muss hierfür aufgewendet werden. Doch das betrachten Nora und Volker Maisch als eine schöne Feierabendbeschäftigung. Ohne große Hintergedanken damit begonnen, ist die Familie heute stolz auf ihr kleines, aber wertvolles Stück Natur. urs

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