Lampertheim

Aschermittwoch Mondhexen Lu-La beenden Kampagne

Teufel schmort in der Hölle

Archivartikel

Lampertheim.Wer denkt, die Mondhexen Lu-La und ihr Teufel Peter feierten den Fastnachtsabschluss an einem geheimnisvollen Ort wie in einem gruseligen Wald, der irrt sich. Sie trafen sich am Aschermittwoch im Lampertheimer VfB-Vereinsheim zum Heringsessen mit anschließender Party. Sie kamen zwar in tiefschwarzer Kleidung, aber sie schienen nicht allzu traurig zu sein, dass die tollen Tage vorüber sind.

Im närrischen Lindwurm, der sich am Fastnachtdienstag durch die Innenstadt schlängelte, trieben sie noch ihr Unwesen auf den Straßen. „Nun sind die Gewänder schon in der Waschmaschine und die Masken im Schrank“, erklärte Owwerhexe Petra Dembski und fügte hinzu: „Erst zur Walpurgisnacht und dann wieder am 11. November dürfen wir uns wieder zünftig verkleiden und die Masken aufsetzen.“

Nur Teufel Peter Fritz, der auch als Fürst der Finsternis bezeichnet wird, durfte noch bis Mitternacht seine Maske tragen. Die Hexen verabschiedeten sich von ihm mit einer Party. „Wir alle sind zutiefst erfreut, dass er wieder in die Hölle zurückkehrt“, sagte Anführerin Petra zu ihrem Hexenvolk. Sie ließ die Kampagne 2018/19 Revue passieren, die für die Mondhexen erfolgreich gewesen sei. Zum einen seien neue Hexen zur Zunft gekommen, zum anderen zeigten die Mitglieder viel Engagement und brächten sich in die Vereinsarbeit mit ein. Gemeinsam mit den Kobolden hätten die Hexen die Säle zum Rocken gebracht.

„Prost alla hex!“

„Auch der Schluss der Kampagne war spitze, die Umzüge standen auf dem Programm und der Teufel war immer dabei“, erklärte die Owwerhexe. Teufel Peter werde kurz vor der Walpurgisnacht wieder erweckt. Und mit Blick zum zunehmenden Mond riefen die Ludwigshafener und Lampertheimer Hexen noch einmal ihren Trinkspruch: „Prost alla hex!“ roi

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