Lampertheim

Tierheim Tag der offenen Tür stößt auf großes Interesse

Tierische Freude über viele Besucher

Archivartikel

Lampertheim.Der Tag der offenen Tür im Lampertheimer Tierheim stieß auf großes Besucherinteresse. Entsprechend zufrieden zeigte sich die Vorsitzende des Tierheims, Annette Maring. Als gegen Nachmittag die Live-Band Second Chance mit Rock- und Popmusik unterhielt, waren nicht nur die Bankreihen am Eingang voll besetzt, auch auf dem Gelände vor den Gehegen war kaum ein Platz zu finden.

Das Helferteam hatte unterdessen nicht nur Steaks und Bratwurst im Angebot, auch eine Gemüse- und Pilzpfanne wurde offeriert. Kaffee und Kuchen waren ebenfalls reichlich vorhanden, und auch für Süßes war gesorgt. Solchermaßen gestärkt konnten sich die Tierfreunde entweder auf einen Gang durch die Zwinger begeben oder sich bei einigen Ständen über das notwendige Zubehör bei der Tierhaltung informieren.

Outfit fürs Gassigehen

So konnte man gepolsterte Unterlagen mit Namenszug des eigenen Vierbeiners kaufen oder eine Auswahl bei den zahlreichen Leckerlis für Hunde treffen. Hundeknochen in allen Formen waren ebenso im Angebot wie Hundeleinen oder Geschirre. Sogar das nötige Outfit fürs Gassigehen konnte erworben werden.

Die jüngsten Besucher konnten am Glücksrad drehen, und wer wollte, ließ sich schminken, um einmal selbst wie eine Katze auszusehen. Die Vierbeiner in den Käfigen zogen es bei dem Trubel vor, sich in den hinteren Teilen der Anlage zu verstecken. Nur wenn Besucher mit hündischer Konkurrenz kamen, war Aufregung angesagt. Einige Hunde kamen jedoch an die Gitter und wollten gestreichelt werden.

Annette Mering berichtete, dass aktuell 21 Hunde und 28 Katzen im Tierheim untergebracht sind. Die Einrichtung bestehe seit 1961. Eine Halbtageskraft sei für Fütterung und Reinigung zuständig. Verwaltungsarbeiten oder Tierarztbesuche müssten von freiwilligen Helfern gestemmt werden. Zwischen 60 bis zu 200 Euro könne es kosten, einen Hund vom Tierheim zu kaufen, erklärte die Vorsitzende. Ältere Tiere würden auch kostenlos an Tierliebhaber abgegeben.

„Im Schnitt halten sich die Tiere bei uns drei Monate auf, ehe sie vermittelt werden“, erläuterte Maring. Zur Finanzierung des Tierheims trage die Stadt bei, aber einen großen Teil der Unkosten werde durch freiwillige Hilfe kompensiert, oder durch Spenden erbracht. Deswegen sei man auch für jede Hilfe dankbar und freue sich, wenn Tierfreunde kämen und mit den Hunden Gassi gingen.

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