Lampertheim

Sängerbund Nachwuchschöre aus Hüttenfeld und Bensheim begeistern mit großem Sommerkonzert

„Tohuwabohu“ im Bürgerhaus

Archivartikel

HÜTTENELD.Freude am Singen, emotionale Gänsehautmomente und ein bis auf den letzten Platz gefülltes Bürgerhaus – das große Sommerkonzert „Tohuwabohu“ des Kinder- und Jugendchors des Hüttenfelder Sängerbundes war ein Erfolg auf ganzer Linie. Die Aufführung unter Chorleiter Ronald Ehret überzeugte durch eine abwechslungsreiche Auswahl zwischen Klassikern und modernen Popsongs. 80 Kinder der Nachwuchschöre aus Hüttenfeld und Bensheim setzten mit dem Konzert auch ein eindrucksvolles Statement vor großer Kulisse.

Ein Statement in Richtung einiger weniger Vereinsmitglieder, die bei der Jahreshauptversammlung vor einigen Monaten noch aus finanziellen Gründen die Absetzung der Jugendchöre gefordert hatten. Das sei inzwischen aber vom Tisch und komme nicht mehr infrage, versicherte Sängerbundvorsitzender Kurt Muntermann. So sangen die jungen Goldkehlchen zwar nicht um ihren Verbleib im Verein, zeigten mit dem Konzert aber doch eindrucksvoll, dass sie die Zukunft des Vereins sind. Und dass die Zukunft schon jetzt über hohe musikalische Qualität verfügt. Über 100 Zuschauer waren dafür ins Bürgerhaus gekommen.

Das gemeinsame Konzert der Hüttenfelder und Bensheimer hat Ronald Ehret organisiert, der für beide Formationen als Chorleiter fungiert. Tags zuvor hatten die Kinder und Jugendlichen bereits in Bensheim gesungen. Nach einem gemeinsamen „Hallelujah“ aller Chöre eröffneten die Kleinsten das Konzert mit drei flotten Nummern. Die „Lil Young Voices“ sangen gemeinsam mit ihrem Bensheimer Pendant sichtlich fröhlich „Tschitti Bäng Bäng“ von Richard Sherman“ und „Ein kleines Krokodil“ von Peter Schindler. Auch ein von Schindler vertontes Wilhelm Busch Gedicht „Schein und Sein: Fehlgeschossen“ gaben die jungen Sänger zum Besten. Der Jugendchor griff den Faden auf und sorgte mit „Through the eyes of a child“ von Rea Garvey und „You let me walk alone“ von Michal Schulte für Gänsehaut im Publikum.

Zwischen den Chorformationen spielten und sangen auch Solisten und Duos. Das Vater-Sohn-Gespann Bruno (Piano) und Dane Ehret (Kontrabass) überzeugte mit dem Gnomentanz von William Squire, Gelila Bekele aus Bensheim erntete mit ihrer erstaunlich reifen Stimme lang anhaltenden Applaus für „When I was your man“ von Bruno Mars. Nach der Paus bewies der „X-tra“-Chor, dass Schüler nicht unbedingt Kinder sein müssen. Die Formation überzeugte mit „Fort the longest time“ (Billy Joel), „That lucky old sun“ (Beasley Smith) und „Il es bel et bon“ (Pierre Passerau). Zum Abschluss betraten nochmals alle 80 Sänger die Bühne und sangen „Lollopop“ von Beverly Ross.

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