Lampertheim

Gemeinschaft Alten- und Pflegeheim Mariä Verkündigung veranstaltet Sommerfest / Aufenthaltsraum in Festsaal umfunktioniert

Traditioneller Tanz verzückt

Lampertheim."Feiern sie mit uns und lassen sie es sich gut gehen." Mit diesen Worten begrüßte Heide Neumann, Leiterin des Alten- und Pflegeheims Mariä Verkündigung, die erschienenen Heimbewohner, aber auch Gäste wie Bürgermeister Gottfried Störmer oder Pfarrvikar Klaus Peter Stockh zum Sommerfest.

Im Normalfall wird die traditionelle Veranstaltung in der grünen Außenanlage mit seinem alten Baumbestand gefeiert, aber der Wettergott hatte einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es regnete durchgehend und so blieb der Hausleitung nichts anderes übrig, als den großen Aufenthaltsraum in einen Festsaal umzufunktionieren. Der Laune sollte dies allerdings nicht schaden, denn bei Beginn herrschte im Saal eine ausgelassene Stimmung. Schließlich war es auch eine Gelegenheit sich mit Familienangehörigen auszutauschen und einen vergnüglichen Nachmittag und Abend zu verbringen.

Karibisches Flair

Der Wandelgang wurde kurzerhand zu einer langen Theke, an der sich die Besucher mit Getränken versorgen konnten. Zusätzlich gab es eine Cocktailbar, die einen Hauch karibisches Flair verbreitete. Das Hauspersonal übernahm die Bedienung der Heiminsassen, die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer waren an den Ausgabeständen aktiv.

Zum Angebot gehörte zusätzlich ein kleiner Flohmarkt, der mit einer Auswahl an Schmuck, Puzzles, kleine Figuren, aber auch Textilien aufwartete. Der Erlös ging in die Kasse des Altenheims.

Da der langjährige musikalische Alleinunterhalter Friedrich Kilian verhindert war, sorgten die Egerländer Gmoi aus Hofheim mit ihrer Tanzgruppe und dem gemischten Chor für heitere Stimmung in den Räumlichkeiten des Alten- und Pflegeheims Mariä Verkündigung. Sie boten den Gästen eine bunte Mischung aus Gesang und Volkstanz.

Den Auftakt übernahm der Chor unter der Leitung von Wolfgang Raab, der zur Einstimmung die "Abendruhe" sang und ein Lied aus den italienischen Alpen folgen ließ. Der anschließende erste Auftritt der Tanzgruppe fand im Saal besonderen Anklang. Paarweise zogen sie in der Egerländer Tracht ein - wobei der älteste Teilnehmer bereits 82 Jahre alt und dazu noch ein Egerländer Originalgewächs ist. Die jüngeren Tänzer zeigten dem Publikum im Anschluss verschiedene Varianten des Volkstanzes, wobei auch die Juchzer nicht fehlen durften. Der Beifall war den Tänzern gewiss, der anschließend noch mal auftretende Chor ließ den etwas schwermütigen "Bajazzo" erklingen und zum Schluss, passend zum Fest, den Wein hochleben.

In der Zwischenzeit war das Abendessen vorbereitet worden. Der Küchenchef hatte seinen Grill unter einem Vordach aufgebaut - wo es zwar feucht, aber wenigstens trocken war - und grillte Steak, Bratwurst und Spießbraten. Im Haus wurden dazu Salate gereicht. Das Eis, das es zum Nachtisch gab, wurde traditionell von Eis Oberfeld gespendet.

Am Ende eines langen Tages blickten die Verantwortlichen auf ein gelungenes Fest zurück.

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