Lampertheim

Handball-Bezirksoberliga Schmied-Sieben in Arheilgen

TV Lampertheim akzeptiert Favoritenrolle

Archivartikel

Lampertheim.Mit einer gehörigen Portion Respekt, aber ohne Angst fahren die Bezirksoberliga-Handballer des TV Lampertheim am Samstag (20 Uhr) zum Auswärtsspiel gegen die SG Arheilgen. „Wir wissen, was wir können und wir wissen, was der Gegner kann. Wir sind in der Favoritenrolle und nehmen diese auch an“, betont TVL-Trainer Achim Schmied.

Er erinnert aber auch daran, dass seine Mannschaft sich in den vergangenen Jahren in Arheilgen immer recht schwer getan hat. Doch nach der vergangenen Runde haben einige Leistungsträger die SGA verlassen, so dass Schmied den Gegner mit Tabellenplatz sieben und 9:7 Punkten genau dort sieht, wo er auch hingehört: „Sie haben schon einen Rückstand zu den Top-Fünf und das sieht man auch im Spiel. Wichtig wird aber sein, dass wir keine dummen Fehler fabrizieren, sondern unsere Spielweise ihnen aufdrücken“, so Schmied.

Höchste Konzentration gefordert

Die ersten Fünf des Klassements trennen aktuell gerade einmal zwei Punkte: Lorsch ist nach der Niederlage gegen Lampertheim mit 14:2 Punkten immer noch Spitzenreiter, die Spargelstädter selbst nehmen Platz drei ein. Davor steht punktgleich die HSG Langen (beide 13:3), die wie Lorsch ihre einzige Niederlage bislang gegen Lampertheim kassierte. „Dass da vorne alles eng beisammen ist, dafür haben wir gesorgt. Jetzt kommt es darauf an, dass wir gegen vermeintlich leichte Gegner keinen Blödsinn machen“, fordert Schmied von seinem Team höchste Konzentration, auch wenn es gegen vermeintliche Außenseiter geht: „Die Liga ist extrem ausgeglichen, da kann man es sich nicht erlauben, mal ein paar Prozent weniger zu geben“, unterstreicht er.

Personell sieht es bei den Lampertheimern gut aus, lediglich Nils Lochbühler wird fehlen, hinter dem Einsatz von Finn Emerich, der unter der Woche krankheitsbedingt nicht trainieren konnte, steht noch ein Fragezeichen. Als zweiter Torhüter wird diesmal wieder Matthias Hümmer im Einsatz sein, um den langzeitverletzten Frederick Saul vertreten. Gemeinsam mit Max Griesheimer bildet er das Gespann zwischen den Pfosten. „Wir haben wirklich Glück, dass erfahrene Keeper wie Hümmer, Dimitri Wildt oder Matthias Zielonka immer wieder bereit sind, einzuspringen. Da haben wir richtig viel Qualität in der Hinterhand“, so Schmied.

Bis zur Weihnachtspause haben die Routiniers sich abgesprochen und einen Plan erstellt, wann wer Griesheimer unterstützt. „Das klappt ohne mein Zutun. Ich muss nur auf den Plan schauen und weiß, wer kommt“, dankt der Trainer schon mal den Edelhelfern. Im Januar sollte dann Frederick Saul wieder zurückkehren, was Schmied schon herbeisehnt, damit er dann auch in den Trainingseinheiten immer zwei Keeper hat und nicht nur bei den Spielen. me

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