Lampertheim

Stadtmarketing Zwangloses Treffen in Hüttenfeld kommt an

Unternehmerknüpfen Netzwerke

Archivartikel

HÜTTENFELD.In zwangloser Atmosphäre lässt es sich leicht ins Gespräch kommen. Das Stadtmarketing hatte deshalb zum dritten Mal die Lampertheimer Wirtschaft zum Barbecue geladen. In der Parkanlage des Hüttenfelder Schlosses Rennhof Kontakte knüpfen, Geschäftsbeziehungen pflegen und einen Sommerabend im Grünen genießen – „netzwerken“ heißt das neudeutsche Zauberwort dafür. Weil auch das Wetter mitspielte und deutlich mehr Gäste als in den Vorjahren kamen, wertete das Stadtmarketing das ungezwungene Treffen als vollen Erfolg.

„Wenn jeder Gast nur eine neue Visitenkarte mit nach Hause nimmt, hat sich der Sinn der Veranstaltung schon erfüllt“, erklärte Hauptorganisator Dirk Dewald. Wenn Aufträge in Lampertheim blieben und Unternehmer auf andere verwiesen, profitiere davon auch die Stadt. Bei der dritten Auflage der Sommerparty wurden reichlich Bekanntschaften gemacht. Wohl weit mehr als eine Visitenkarte pro Person wechselten den Besitzer.

300 Gäste begrüßt

Die Parkanlage rund um das Litauische Gymnasium zog weit mehr Besucher an als die bisherigen zwei Barbecues in der Kernstadt. Von den 800 geladenen Unternehmern kamen rund 300 Gäste – inklusive deren Begleitungen. Für City- und Eventmanager Dirk Dewald eine gute Quote. „Schön hier“, fanden etwa auch André Daubmann und Robert Grund. Sie führen das Lampertheimer Künstlerlabel „Emotion Light Laserentertainment“. Die Unternehmer repräsentierten eine von vielen Branchen. „Händler, Bänker, Politiker, Gewerbetreibende, Industrielle, Energieversorger oder Schulleiter – heute sind sie alle da“, freute sich Bürgermeister Gottfried Störmer bei der Eröffnung. Als Gastgeber hieß auch Alfred Hermann von der Litauischen Gemeinschaft Deutschlands die rund 300 Menschen willkommen. Die Privatschule beteiligte sich mit litauischer Musik und Volkstänzen am Programm des Tages, außerdem unterhielt das Trio „Fizz Gizz Jazz“ die Gäste.

Man könne sich vorstellen, in den kommenden Jahren auch in andere Stadtteile zu gehen, sagte Dewald. Neben einer guten Beziehung zwischen Lampertheims Wirtschaftstreibenden erhofft sich der Regiebetrieb aber auch Ideen und Anregungen. Etwa für das sogenannte Co-Working. Bei dieser Arbeitsform können Unternehmer Freiberuflern, Gründern oder Kleinstunternehmen Büroflächen zur Verfügung stellen. Ein möglicher Standort sei die Sparkassenfiliale in der Kaiserstraße.

Von Johannes Willer, Markus Stanik und Matthias Nick von Metallbau Nick gab es für den Abend großes Lob. Obwohl man eher überregional tätig sei, schade es nicht, regionale Kontakte zu pflegen. Das sahen auch Bettina Herbel und Georg Wilberg von Elektro Herbel in Sandhofen so. Man freue sich, viele Kontakte zu knüpfen und „endlich mal Gesichter zu den Stimmen zu bekommen“. ksm

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