Lampertheim

Lukasgemeinde 40 Teilnehmer auf Studienreise in Israel

Unterwegs im Heiligen Land

Archivartikel

Lampertheim.Zu einer biblischen Studienreise mit Wanderungen war eine 40-köpfige Reisegruppe aufgebrochen. Unter Leitung von Pfarrerin Sabine Sauerwein und Pfarrer i.R. Hartmut Völkner kamen Menschen aus Lampertheim und Langgöns bei Gießen zusammen. In zehn Tagen reisten und wanderten sie gemeinsam auf den Spuren Jesu.

Zunächst wurde für drei Nächte Station in Nazareth gemacht, um von dort aus den See Genezareth und das galiläische Land kennenzulernen. Besonders beeindruckend waren der Berg der Seligpreisungen, eine Bootsfahrt auf dem See Genezareth sowie eine Abendmahlsfeier direkt am Seeufer. Der Besuch der Verkündigungskirche in Nazareth durfte ebenso wenig fehlen wie ein Bad im See Genezareth. Über den Jordangraben und die Festung Massada führte der Weg nach Bethlehem, der nächsten zweitägigen Station. Unterwegs gab es natürlich auch Zeit für ein Bad im Toten Meer. Die Geburtskirche zu Bethlehem, aber auch die greifbaren Spannungen in dieser Stadt zwischen Juden und Palästinensern regten zum Nachdenken an. Ein Höhepunkt der Reise war der Besuch bei „lifegate“, einem christlichen Haus, in dem körperlich und geistig behinderte Kinder aus allen Religionen Hilfe und Begleitung finden.

Station in Jerusalem

Die letzten vier Nächte verbrachte die Reisegruppe im lutherischen Gästehaus in Jerusalem, von dessen Dachterrasse aus man einen überwältigenden Blick auf den Ölberg und den Felsendom hat. Inzwischen waren zwischen den Reiseteilnehmern längst gute Kontakte entstanden, und auch die täglichen geistlichen Impulse trugen zur Vertiefung der Gruppengemeinschaft bei. Die Tage in Jerusalem waren ausgefüllt mit dem Besuch der Davidszitadelle und der Klagemauer, dem zutiefst bewegenden Besuch der Gedenkstätte Yad Vashem und dem Nachgehen des Weges Jesu vom Ölberg herab. In einem Gartenstück im Garten Gethsemane wurde ein bewegender Gottesdienst gefeiert, bevor der Weg weiterführte auf der Via Dolorosa bis zu Grabeskirche. Reiseleiterin Elisabeth führte die Gruppe am letzten Tag noch in die beeindruckenden Höhlen im Nationalpark Bet Guvrin.

Wie im Fluge war die Zeit vergangen, als am letzten Tag der gemeinsame Abschlussgottesdienst bei Emmaus gefeiert wurde. Sonnengetränkt und reich beschenkt kehrten alle Teilnehmer wohlbehalten und voller tiefgreifender Eindrücke in ihre Heimat zurück. red

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