Lampertheim

Jahrgang 1952/53 Städtetour mit Sightseeing

Unterwegs in Würzburg

Lampertheim.Pünktlich um 8 Uhr startete der Jahrgang 1952/53 zur alljährlichen Städtetour. In diesem Jahr stand die Universitäts- und Bischhofsstadt Würzburg am Main auf dem Programm. Die Fahrt durch den Spessart wurde in Mespelbrunn unterbrochen, um sich für die Weiterfahrt zu stärken.

Mit der Sightseeingbahn verschafften sich die Jahrgangsfreunde einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten der bayrischen Stadt mit dem Sitz der Regierung von Unterfranken. Besonderer Bewunderung galt der Würzburger Residenz, eines der bedeutendsten Schlösser des süddeutschen Barocks in Europa und seit 1981 Weltkulturerbe. Hervorzuheben ist das einzigartige Treppenhaus, eine freitragende Muldenkonstruktion. Aber auch hervorragende Künstler wie Antonio Bossi, Giovanni Battista Tiepolo, Lucas von Hildebrandt und Maximilian von Welsch, die bei der Ausstattung mitwirkten. 1945 wurde die Residenz fast ganz zerstört, der Wiederaufbau dauerte fast 40 Jahre. Heute werden Teile der Residenz von der Universität und vom Martin-von-Wagner-Museum genutzt. Der Hofgarten verdankt sein heutiges Aussehen Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim.

Vorbei ging es an der Hofkirche, welche nach den Plänen von Balthasar Neumann erbaut wurde. Lucas von Hildebrandt entwarf die Dekoration mit der typischen Schwere des Wiener Barock.

Einen Überblick über die Altstadt konnten sich die Teilnehmer von der Alten Mainbrücke aus verschaffen. Auf der gegenüberliegenden Mainseite hob sich die Festung Marienberg empor. Nach einem typisch fränkischen Mittagessen, blieb genug Zeit um sich ins Getümmel des Weinfestes zu wagen oder die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, bevor die Gruppe die Heimreise antrat. red

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