Lampertheim

SPD-Sommertour In Rosengarten gibt es neben den altbekannten Problemen auch einige Neuigkeiten

Verkehr bleibt Aufregerthema

Archivartikel

Rosengarten.Zur letzten Station ihrer Sommertour machte die SPD in Rosengarten Halt. Mit dem Grillfest von Uwe Häussler läuteten die Genossen das Ende der parlamentarischen Sommerpause ein. Mit politischen Themen wurde auch während des Festes nicht gegeizt.

Über den Abend verteilt waren über 100 Rosengärtner dem Aufruf der SPD gefolgt. Auf dem Platz neben der Alten Schule durften sie sich über einige politische Neuigkeiten zum Stadtteil freuen. Ortsvereinsvorsitzender Jens Klingler und Fraktionsvorsitzender Marius Schmidt machten einmal mehr ihre Position zu einem Dauerthema klar: „Die SPD ist für die Umgehung“, wiederholten die Sozialdemokraten ihre Haltung. Die zuständige Landtagsabgeordnete habe sich mit einem Brief an den hessischen Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir gewandt und angefragt, wann mit einer Entscheidung in Sachen B 47 zu rechnen sei. Das Dauerthema Verkehr ließ die Rosengärtner dementsprechend auch beim Grillfest nicht los.

Bei einem Rundgang durch den Ort machte Bürgerkammermitglied Ute Haas-Zanlonghi die Genossen auf Probleme aufmerksam, die der hohe Durchgangsverkehr mit sich bringt. Um den Verkehr von der Bundesstraße in den Stadtteil zu reduzieren, hat das Ordnungsamt seit den Sommerferien für die Rheingold- und die Guntherstraße versuchsweise eine Einbahnstraßenregelung getroffen. Daran halte sich aber kaum jemand, so ihre Klage.

Für den Platz links neben dem Dorfgemeinschaftshaus machte die Rosengärtnerin einige Verbesserungsvorschläge – insbesondere, um mehr Platz für die Kerwe zu schaffen. So könnten ein Beet und eine Rundbank um einen abgestorbenen Baum weichen, die laut Haas-Zanlonghi kaum genutzt werden. „Die Umgestaltung haben wir mit einem Koalitionsantrag beschlossen, die Gelder sind für 2020 beantragt“, erklärte Schmidt. Die genaue Ausarbeitung übernehmen die Technischen Betriebsdienste in Zusammenarbeit mit der Bürgerkammer.

Bauliche Veränderungen gibt es ferner am Bolzplatz. „Die Arbeiten sind in vollem Gange“, berichtete Schmidt, „der ehemalige Hartplatz wird je hälftig zu einem Bolzplatz und zu einem Biotop“.

Für die Bürgerkammer hatte er außerdem noch eine Überraschung parat. Als Sportcoach verfügt Schmidt über Gelder aus dem Landesförderprogramm „Sport und Flüchtlinge“. Ein Restbetrag von etwa 5000 Euro, den die Vereine nicht abgeschöpft hatten, werde für eine Tischtennisplatte und einen wetterfesten Tischkicker am neuen Bolzplatz genutzt. ksm

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