Lampertheim

Vernünftige Entscheidung

Archivartikel

Alexandra Hoffmann zur Zusammenarbeit im Jugendfußball

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg: Die drei Vereine SG Hüttenfeld, TV und VfB Lampertheim arbeiten künftig in Sachen Jugendfußball zusammen. Das ist eine vernünftige und gute Entscheidung. Sowohl für alle Lampertheimer Kinder, die gerne (Mannschafts-)Fußball spielen, als auch für die Vereine selbst. Für die einzelnen Clubs wurde es einfach immer mühseliger, genügend Spieler aufzubieten, um in allen Altersklassen zum regulären Spielbetrieb antreten zu können. Schon jetzt ist dies nicht lückenlos möglich. Ein Los, das die meisten Vereine im ländlichen Bereich teilen. Mit unschönen Folgen: Sie werben sich den Nachwuchs gegenseitig ab und Kinder, die hier keine Heimat im Fußball finden, schließen sich Clubs außerhalb Lampertheims an. Da nicht jeder, der vom kleinen großen Fußballglück träumt, die Möglichkeit hat, mehrmals die Woche nach Bürstadt oder gar nach Bensheim (Auerbach) zu fahren, geben manche Talente ihr Hobby ganz auf. Das ist immer schade. Es muss ja nicht Rhönradfahren oder Eisstockschießen sein, aber Fußballspielen sollte jedem Kind vor Ort möglich gemacht werden.

Wenn durch Kräftebündelung der Lampertheimer Jugendfußball wieder erstarkt, dürfte sich das auch positiv auf den Fortbestand und die Qualität der Aktiven-Mannschaften auswirken. Und daran muss dem Lampertheimer Fußball – unabhängig von den Vereinsfarben – gelegen sein.

 
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