Lampertheim

Altrhein FDP stellt Anfrage ans Bundesministerium

Von Antwort enttäuscht

Lampertheim.Vertreter der FDP auf lokaler und Kreisebene zeigen sich enttäuscht darüber, wie das Bundesverkehrsministerium eine Anfrage der FDP-Bundestagsabgeordneten bezüglich des Altrheins beantwortet hat. Daniela Kluckert hatte wissen wollen, ob „die hessische Landesregierung aktuell mit der Bundesregierung bezüglich der Altrheinentschlammung in Lampertheim (Hessen) in Kontakt“ stehe und wie der „Sachstand mit Zeitplan zu einer möglichen Entschlammung“ sei.

Daraufhin erhielt sie folgende knappe Antwort von Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium: „Die hessische Justizministerin, Frau Kühne-Hörmann, steht bezüglich der Altrheinentschlammung in Lampertheim mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Kontakt. Überlegungen für eine Entschlammung werden von der Stadt Lampertheim angestellt.“

Nach Einschätzung des Bundestagsabgeordneten und Bergsträßer FDP-Kreisvorsitzenden Till Mansmann ist das „eine Antwort, die keine ist – freundlich ausgedrückt ein ‚Nullum’. Was Ferlemann schreibt, ist eine schlichte Zumutung“, schreibt Mansmann in einer Pressemitteilung der FDP. Die Lampertheimer FDP-Direktkandidatin für den Hessischen Landtag, Stefanie Teufel, ist empört: „Veralbern können wir uns auch selber. Die peinliche Antwort aus dem Ministerium kann ich nur so deuten, dass die Problematik der Altrheinentschlammung in Berlin nicht ernst genommen und eine Lösung auf die lange Bank geschoben wird“, so Teufel in der Pressemitteilung. red

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