Lampertheim

Ökumenische Diakoniestation Förderkreis zieht bei Jahreshauptversammlung Bilanz

Vorbildliche Arbeit geleistet

Lampertheim.Bei der Jahreshauptversammlung des Förderkreises für die ökumenische Diakoniestation Lampertheim wurde der Schwerpunkt auf die Bezeichnung „ökumenisch“ gelegt. Laut dem Vorsitzenden Helmut Holz trifft sich der Förderkreis abwechselnd in einer katholischen oder evangelischen Gemeinde. Holz referierte über das Thema Zufriedenheit. Er beleuchtete es mit Geschichten, Meinungen und Studien und regte die Mitglieder zum Nachdenken an.

Zufriedenheit erlangen

So müsse man selbst etwas unternehmen, um Zufriedenheit zu erlangen. Wer danach strebe, könne sich für eine bessere Welt engagieren, sich für Menschen in Not einsetzen und dennoch Karriere machen. Dankbarkeit und Optimismus steigerten die Zufriedenheit. Wenn man die Umstände nicht ändern könne, so aber seine eigene Einstellung. „Es steht in der Macht des Einzelnen, das Beste in seinem Leben zu sehen und das Beste daraus zu machen“, bekräftigte Holz.

Er dankte dem Vorstand und den Mitgliedern des Förderkreises für deren Engagement für die ökumenische Diakoniestation. Vor allem die Vorstandsmitglieder Emma Klingler (Schriftführerin) und Martina Sotornik (Kassenwartin) leisteten vorbildliche Arbeit. Holz schickte seinen Dank auch an das Personal der ökumenischen Diakoniestation sowie die Schwestern und Pfleger unter der Leitung von Christa Gerhardt. Weiterhin sprach er dem Vorstand des Diakonievereins mit Werner Hahl an der Spitze seinen Dank aus. Die lange bestehende Zusammenarbeit sei vertrauensvoll. Außerdem hob Holz die gegenseitige Unterstützung hervor. Auch über die Zusammenarbeit der Kirchengemeinden äußerte sich der Vorsitzende dankbar. Die Kooperation zeige die Verbundenheit des Förderkreises mit den evangelischen und katholischen Gemeinden.

Auch der Hausherr der St. Andreas-Gemeinde, Pfarrer Patrick Fleckenstein, würdigte die Arbeit der Diakoniestation und des Förderkreises. Bei einem Besuch habe er die Wichtigkeit der Arbeit der Schwestern und Pfleger erfahren. Dreimal am Tag komme die Diakoniestation zu einer pflegebedürftigen Frau. Dadurch könne diese im trauten Heim bleiben.

Über 200 Mitglieder

Laut Kassenwartin Martina Sotornik hat der Förderkreis zur Zeit 204 Mitglieder. Die Kassenprüfer Christa Herweh und Karin Götz bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. In der Diakoniestation arbeiteten 85 Beschäftigte, 35 Autos zählten zum Fahrzeugpark, erklärte Werner Hahl. 400 Patienten würden betreut, ob in der Pflege oder in der hauswirtschaftlichen Versorgung.

Mit dem Menüservice habe man zum Haus Dominikus gewechselt. Den Patienten stehe an sieben Tagen frisches Essen zur Verfügung. Die Tagesbetreuung „Meine Zeit“ in der Kaiserstraße laufe zufriedenstellend. Hahl dankte der geschäftsführenden Pflegedienstleitung. Weil Gerhardt in Altersteilzeit gehe, werde ein Nachfolger gesucht. Allerdings sei der Arbeitsmarkt Pflege leergefegt. Und im Bereich Führung gestalte sich die Suche noch schwieriger.

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