Lampertheim

DLRG 23. Lampertheimer Triathlon am 24. Juni / EWR bleibt Sponsor des beliebten Wettbewerbs

Vorfreude auf Sportereignis

Archivartikel

Lampertheim.Wenn ein Sport allein nicht mehr reicht und die Qual zur Leidenschaft wird, dann hat die Triathlon-Saison begonnen. Die Sportart boomt, laut der Deutschen Triathlon Union haben sich die Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren mehr als verdoppelt. Für viele Hobbysportler ist der Triathlon in Lampertheim seit Jahren ein fester Bestandteil ihres Rennkalenders. Im Sommer richtet die DLRG die 23. Auflage aus, als Hauptsponsor ist erneut EWR mit dabei.

Michael Schneider vom Wormser Energieversorger gibt am 24. Juni den Startschuss für die Sportler und durfte sich schon jetzt mit seiner Kollegin Julia Wolsiffer vom Effekt ihres Sponsorings überzeugen. Bei einer Bootsfahrt auf dem Rhein zeigten ihnen die Lebensretter, wohin das generierte Geld fließt und ließen die EWR-Mitarbeiter auch gleich selbst ans Steuer.

„Am Hebel ziehen, bis es klickt. Auskuppeln. Und jetzt Gas geben!“ - Das ließ sich EWR-Mitarbeiter Michael Schneider nicht zwei Mal sagen und bretterte unterhalb der Wormser Rheinbrücke mit dem DLRG-Rettungsboot über die sachten Flusswellen. „Aber immer schön eine Hand am Lenkrad“, mahnte Bootsführer Michael Langer lachend. Bei mehr Gas werde das Boot effizienter, erklärte er, überschreitet es einen gewissen Punkt, senke sich der Rumpf und es könne ideal gleiten.

Der Zweite Vorsitzende der Lampertheimer Lebensretter kennt sich mit seinem Boot bestens aus – daher weiß er auch, wie kostspielig das Ganze ist. Das Boot selbst sei zwar nicht aus dem EWR-Sponsoring finanziert, aber rund um das essenzielle Gefährt könne man durch die Gelder wichtiges Equipment bezahlen. „Allein der Sprit kostet dafür jährlich zwei- bis dreitausend Euro“, pflichtete die Vorsitzende Susanne Hanselmann bei.

Deshalb ist die DLRG dankbar für die Unterstützung beim 23. Triathlon. Schon jetzt gebe es über 250 Anmeldungen für das Event am 24. Juni. „So viele hatten wir zu dem Zeitpunkt noch nie“, berichtete Hanselmann und vermutet, dass es an den neu eingeführten, gestaffelten Preisen liegt. Je später eine Anmeldung erfolgt, desto teurer wird der Start. Das sei auch bei anderen Triathlons üblich. Erstmals sind in diesem Jahr Nachmeldungen gegen einen Aufpreis von zehn Euro am Veranstaltungstag vor Ort möglich.

Dass es am Ende mehr als die 484 Starter aus dem Vorjahr werden, glaubt Hanselmann indes nicht: „Wir erwarten wegen der beginnenden Ferien etwas weniger Starter im Schüler- und Jugendbereich, vor allem bei Schulklassen und AGs.“ Dass es einmal mehr ein erfolgreicher und unfallfreier Triathlon wird, davon sind sie überzeugt.

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