Lampertheim

Odenwaldklub Vorstand bestätigt / Veränderungen bei Pappelfest

Wanderer machen „gute Figur“

Lampertheim.Was macht ein Wanderer, wenn ihm die Wanderung gefällt? „Er verlängert die Strecke“, sagt Marius Schmidt – und lässt seinen Worten gleich Taten folgen. Mit dem gesamten Vorstand des Odenwaldklubs (OWK) tritt der Pressesprecher zu einer weiteren, dreijährigen Amtszeit an. Für den Vorsitzenden Horst Schmidt ist es bereits die 14. Wahl zum Vereinschef. Seit 1981 – damals wollte er nur kurz einspringen – leitet er die Geschicke des Klubs. Auch seine Vorstandskollegen um Enkelsohn Marius sind schon lange dabei. Grund für personelle Veränderungen gibt es bei den Wanderfreunden nicht.

Leichter Mitgliederzuwachs

Die Finanzen im Griff, ein leichter Mitglieder-Zuwachs, mehr Teilnehmer sowie Gastwanderer und zahlreiche Veranstaltungen: „Unsere Ortsgruppe gibt eine gute Figur ab“, brachte es Marius Schmidt auf den Punkt. Das liegt offenbar vor allem am ehrenamtlichen Engagement der Aktiven.

Wer glaubt, ein Wanderklub sei aus der Zeit gefallen, der scheint zumindest in der Spargelstadt zu irren. Mit 97 Mitgliedern hat der Verein sogar zwei „feste“ Wanderer mehr als im Vorjahr.

Dabei beschränkt sich der Klub nicht auf herkömmliche Wanderungen, sondern bietet auch Touren mit dem Rad, dem Schiff oder Stadtführungen an. 26 solcher Veranstaltungen soll es 2020 geben. „Alle zwei Wochen ist bei uns was los“, so Schmidt. Damit das auch so bleibt, will der Verein mit der Zeit gehen, initiiert auch Neues wie den Heimatabend. Die zweite Auflage in diesem Jahr wird zusammen mit dem Wanderehrungsfest gefeiert.

Helfer für Karfreitag gesucht

Änderungen gibt es auch beim Pappelfest. „Da stehen wir uns ein bisschen gegenseitig auf den Füßen“, findet Schmidt. Ursprünglich hatten mit OWK, CC Rot-Weiß und den Naturfreunden alle drei benachbarten Vereine über das Wochenende gefeiert. Der OWK-Vorschlag: „Wir belegen den Freitag, der CCRW feiert wieder samstags Familientag und den Naturfreunden überlassen wir den Sonntag“. Das sei in Sachen Arbeitseinsatz und Gewinn effektiver für alle, glaubt Schmidt.

Größte finanzielle Stütze ist ohnehin schon lange das Fischessen an Karfreitag, das über die Hälfte der Jahreseinnahmen generiert. Dafür sucht der Vorstand noch helfende Hände. ksm

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