Lampertheim

Spielplätze Kinder und Jugendliche freuen sich über die Tobe-Möglichkeiten / Abstandsregeln bleiben in Kraft

Was Rabauken brauchen

Archivartikel

Lampertheim.Mutter Ramona Bara packt auf dem Parkplatz die Kinderfahrräder aus ihrem Auto und sogleich fahren Julian und Nico in Richtung Stadtpark. Die Rädchen werden dort von den Jungs abgestellt und ein Spielgerät nach dem anderen wird ausprobiert. Sie flitzen zur Schaukel und lassen sich von ihrer Mutter anschubsen, um hoch in die Luft zu schwingen. Dann probieren die Geschwister die Rutsche aus und entdecken später den Matschplatz für sich. „Der ist besonders beliebt bei meinen Rabauken“, erklärt Ramona Bara und lacht.

Der fünfjährige Julian und der dreijährige Nico genießen den Sonnentag zum Herumtollen. Der Stadtpark bietet ihnen zahlreiche Spielgeräte und damit genügend Bewegungsaktivität. Die Familie ist sehr froh darüber, dass die Spielplätze wieder geöffnet wurden, denn wegen der Corona-Pandemie war das Benutzen der Anlagen verboten. Und nun dürfen sich Kinder und Erwachsene auf den Plätzen wieder vergnügen. Die Voraussetzung ist aber, dass die Corona-Abstands- und Hygieneregeln beachtet werden. Und diese Vorschriften werden von den Besuchern befolgt. „Lampertheim hat über 40 schöne Spielplätze“, schwärmt die junge Mutter. Der Stadtpark wird von den Technischen Betriebsdiensten der Stadt Lampertheim, unter der Leitung von Sabine Vilgis geplant, gestaltet, modernisiert, gepflegt und instand gehalten.

Auch Eric kommt in den Stadtpark geradelt. Der Zehnjährige wohnt nicht weit von der grünen Lunge der Innenstadt von Lampertheim entfernt. Er trifft sich dort mit seinem Freund Noah. Die Beiden freuen sich über die vielfältige Ausstattung von Spielgerätschaften. Die Freunde mögen ebenfalls am meisten Schaukel, Rutsche und die Wasserecke. „Wir haben hier viel Platz zum Austoben“, bekräftigt Eric. Nach dem Treff fahre jeder für sich nach Hause. „Ich freue mich aber auch wieder auf die Schule“, schiebt der junge Lampertheimer nach. Die Mutter von Julian und Nico sagt noch, dass ihre Familie auch den Waldspielplatz an der Heidetränke sehr attraktiv findet.

Naturnahes Erlebnisgelände

Dort im Stadtwald, unweit der Grillhütte befinden sich ein Bolzplatz und eine Anlage für Kinder jeden Alters. Mit Klettergeräten aus Naturmaterialien, Rutsche und Wasserpumpe. Frank Hoffmann ist mit seinen Kindern das erste Mal zu diesem naturnahen Erlebnisgelände gekommen. Der Mannheimer ist begeistert. Auch wolle er mit seinen Kindern den Naturlehrpfad des Lions-Clubs Lampertheim nutzen, kündigt er an.

Der Ideengeber des Waldlehrpfades war Hermann Hofmann. In Kooperation mit Revierförster Volker Harres und Hessen-Forst wurde Hofmanns Gedanke verwirklicht. Der gegenüberliegende Bolzplatz wird von Jugendlichen gut angenommen. Auf dem städtischen Spielplatz Ringstraße gibt es eine riesige Röhrenrutsche, Seilbahn, Schaukel und Drehscheibe. Inklusive eingezäuntem Bolzplatz und kleinem Skaterpark. Die Geräteausstattung entspricht einem mittleren Standard in der Inliner,- Skater- und BMX-Szene. Marcel Graf ist ein sportlicher Typ und kickt mit seinem BMX-Fahrrad die Elemente an.

„Ich bin hier auf dem Spielplatz sozusagen aufgewachsen“, sagt der 30-Jährige. Er wohnt in der Nähe und war als Kind jeden Tag dort spielen. Er bedauert, dass das Lieblingsspielzeug von vielen Kindern und Jugendlichen heute der Computer und das Smartphone seien. Außerdem ärgert sich Marcel Graf über mutwillige Beschädigungen auf Spielplätzen. Die Schäden brächten Gefahren und finanzielle Einbußen.

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