Lampertheim

Gut fürs Klima II Warum sich Lavendel für Vorgärten eignet

Wenn 50 Bienen summen

Archivartikel

Lampertheim.In unserer Serie „Gut fürs Klima“, in der wir die Aktionen und Informationsoffensive der Stadtgärtnerei als Bereich der Technischen Betriebsdienste vorstellen, haben wir auch über den ökologischen Vorrang von blühenden vor Schottergärten berichtet („Glühende Gärten des Grauens“ vom 9. August). Dazu erreichte uns ein Schreiben von Ulrike Aberle, dem ein Foto vom eigenen Vorgarten beigefügt ist.

Ulrike Aberle schreibt: „Die vielen Schottergärten sind einfach nur grauenvoll.“ Aber sie auch davon überzeugt: Ohne dass die Stadt die Missachtung der Bauvorschriften unter Strafe stelle, würden weitere Vorgärten geschottert.

Ihren Vorgarten hat Ulrike Aberle mit Lavendel bepflanzt: „Er sieht toll aus und sondert immer einen angenehmen Duft ab. Ich habe jede Menge Bienen und Hummeln in meinem Garten. Man hört es sogar summen, da 50 Tiere gleichzeitig keine Seltenheit sind.“

Ihren Vorgarten müsse ein bis zwei Mal pro Woche gießen. Ansonsten habe sie zur Freude von Bekannten die Blüten abgeschnitten, um Lavendel-Duft-Säckchen für den Kleiderschrank zu nähen. Im Frühjahr sei ein Rückschnitt dran, damit die Pflanzen nicht so groß werden und verholzen. „Also ganz einfach und auch für Anfänger kein Hexenwerk“, betont Aberle. red

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