Lampertheim

Lessing-Gymnasium Ehemaligentreffen stößt auf große Resonanz / Zeitreise von der GOL bis zum künftigen Campus Biedensand

Wiederbegegnung und Nostalgie

Lampertheim.Einen Abend der Wiederbegegnung, des Austauschs und der Nostalgie bot das Lessing-Gymnasium Lampertheim (LGL) am vergangenen Samstag beim jährlichen Ehemaligentreffen. Zahlreiche Absolventen waren für diesen Abend nach Lampertheim zurückgekehrt und kamen bereits vor der offiziellen Begrüßung in der Schulmensa beim Sektempfang ins Gespräch.

„Wir denken, der Anlass ist würdig genug, um etwas Feierlichkeit zu erzeugen“, kündigte Schulleiterin Silke Weimar-Ekdur die musikalische Eröffnung des Abends an. Gemeinsam präsentierten Henrike Stöckinger (Querflöte), Jasmin Magahed (Violine) und Dahne Ehret (Violoncello) – allesamt Schüler des LGL – die Triosonate in e-moll von Johann Quantz. Geladen waren in diesem Jahr die Jahrgänge 1979 (40 Jahre Abitur), 1984 (35 Jahre), 1989 (30 Jahre), 1994 (25 Jahre), 1999 (20 Jahre), 2004 (15 Jahre) und 2009 (10 Jahre). Besonders begrüßte die Rektorin den ehemaligen Schulleiter Helmut Walter sowie den ehemaligen stellvertretenden Schulleiter Frank Bocksnick und den aktuellen stellvertretenden Schulleiter Jérôme Dath.

So viele Ehemalige wie lange nicht

Bevor sich die Anwesenden dann auf eine kleine Reise in die Vergangenheit begaben, gab es eine weitere musikalische Einlage. Mit „River flows in you“ brachten Henrike Stöckinger (Querflöte) und Peter Paletta (Klavier) vom Goethe-Gymnasium in Bensheim nostalgische Stimmung in die Mensa. „Ich bin heute Abend besonders überwältigt“, gab Schulleiterin Silke Weimar-Ekdur zu. So viele Ehemalige wie in diesem Jahr seien lange nicht in die Schule gekommen.

Der Rückblick auf die gemeinsame Schulzeit begann mit einigen Fotos der Messingtafeln, welche die Ahnengalerie der Schule bilden. „Sie alle haben Spuren hier hinterlassen“, so Weimar-Ekdur. Weiter ging die Zeitreise mit den Fotos einiger alter Abiturzeitungen, von denen eine beispielsweise den Titel „Therabie – Wir verlassen die Anstalt“ trug.

Es folgte ein Rückblick auf die Entwicklung der Schulleitung, welche sich von Ehrengast Helmut Walter, über Dieter Koch und Jürgen Haist bis hin zum gegenwärtigen Schulleitungsteam erstreckte. Mit einigen Fotos der alten und neuen Schulgebäude bekamen die Ehemaligen ebenfalls einen Eindruck in die bauliche Entwicklung der Schule. Auch ein Rückblick auf das vorläufige Schulmodell, die GOL, durfte nicht fehlen, da die Jahrgänge 1979 und 1984 ihr Abitur noch in der Oberstufen-Schule abgelegt hatten. Zudem präsentierte die Schulleiterin das neue Konzept des „Campus Biedensand“ und stellte die geplanten Renovierungs- und Sanierungsarbeiten vor. „Neues Lernen braucht neue Räume. Da wird sich sehr viel Neues tun“, betonte sie.

Mit den zahlreichen Schwerpunkten des LGL, die sich von der Europaschule über MINT und Musik bis hin zur Mediation und der Lernagentur erstreckt, lernten die ehemaligen Schülerinnen und Schüler ihre alte Umgebung in ihrem gegenwärtigen Facettenreichtum kennen.

Zum Abschluss hatten alle die Möglichkeit, das Schulgebäude zu besichtigen, bevor sich die Jahrgänge aufteilten, um untereinander in Erinnerungen zu schwelgen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. „Ich wünsche Ihnen noch eine schöne Zeit und einen schönen Austausch“, erklärte Silke Weimar-Ekdur zum Abschied und bedankte sich beim Förderverein, der maßgeblich zur Organisation des Ehemaligentreffens beitrug. av

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