Lampertheim

Ökumenisches Frauenfrühstück Burnout-Trainerin Pia Mehler-Diehlmann gibt Tipps für ein bewusstes Leben im Alltag

„Wir hören auf zu jammern und fangen an zu leben“

Archivartikel

Wer denkt, Frühling und Sommer sind die besten Jahreszeiten für Blumen, der irrt. Auch der Herbst lässt schöne Blumen wachsen und den Garten strahlen. Rosi Drackert vom Organisationsteam des ökumenischen Frauenfrühstücks in Neuschloß schnitt verschiedene Arten von Blumen ab, die von kunterbunten Farben geprägt waren und verbreitete im Raum der evangelischen Johannesgemeinde einen Blumenzauber.

Die Arrangements passten zum Vortrag von Pia Mehler-Diehlmann, die unter anderem als Burnout-Trainerin arbeitet und als Referentin zum ökumenischen Frauenfrühstück eingeladen worden war. Ihr Vortrag stand unter der Überschrift „Dein Leben ist so bunt – wie Du dich traust, es anzumalen“ stand. Bevor es losging, wurden noch Lieder wie „Herr, Deine Liebe ist wie Gras und Ufer“ oder „Komm, sag es allen weiter“ gemeinsam gesungen, während Karina Mühlnickel die Frauen auf dem Klavier begleitete. Christel Hadyn sprach schließlich das Tischgebet und es wurde erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Dann begann Pia Mehler-Diehlmann ihren ganz besonderen Vortrag. Sie unterhielt die Besucherinnen mitreißend, motivierend und lösungsorientiert. Mehler-Dielmann gab Tipps, wie die Zuhörerinnen ihr Leben positiv verändern können.

Verantwortung für sich selbst

Außerdem entdeckten die Frauen mit Hilfe der Trainerin den einen oder anderen spannenden Blickwinkel auf ihr Leben. „Ich möchte Sie motivieren, für sich selbst die Verantwortung zu übernehmen“, erklärte Mehler-Diehlmann. Schon wurde begonnen, ein Selbstmitgefühl aufzubauen und die Fähigkeit zu aktivieren: „Ich glaube an mich, ich bin stolz auf mich“, kehrten die Frauen in sich und gingen wohlwollend mit sich selbst um.

„Wir hören auf zu jammern und fangen an zu leben“, bekräftigte die Trainerin und machte Mut. Damit die Teilnehmerinnen mit anderen, ihnen unbekannten Frauen ins Gespräch kämen, bat sie die Zuhörenden aufzustehen, auf eine andere Frau zuzugehen und einen „Guten Morgen“ zu wünschen. So entstehe eine Kommunikation. Und diese Vorgehensweise funktionierte, erst nach minutenlanger Unterhaltung konnte es im Programm weitergehen. Obendrein die Person gegenüber anlächeln – das sei ein kostenloses Geschenk. Für den Anderen und für sich selbst. Übrigens sei es auch ein Geschenk auf der Welt zu sein, betonte Burnout-Trainerin Mehler-Diehlmann. Und jeder neue Tag werde einem geschenkt. „Begrüßen Sie den Tag und machen Sie etwas daraus, also aufwachen!“, betonte die Trainerin.

Lebensrucksack leeren

Jeder Mensch kenne Glaubenssätze, wie die Sprichwörter „Wir sind nicht zum Vergnügen hier“ oder „Schuster bleib bei deinen Leisten“. Diese Weisheiten hätten Mütter gerne ausgesprochen und jede Zelle des Körpers habe sich die Worte gemerkt. Diese trügerischen Weisheiten trage man dann in seinem Lebensrucksack mit sich herum.

„In den Trainings werden die Lebensrucksäcke leergeräumt“, erklärte Pia Mehler-Diehlmann, die auch Trainerin für progressive Muskelentspannung und neuro-linguistisches Programmieren ist. Den Teilnehmerinnen des Frauenfrühstücks gab sie einige Ratschläge mit auf den Weg. So empfahl die Burnout-Trainerin: „Leben Sie bunt, lernen Sie sich nun kennen.“

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