Lampertheim

Ferienspiele Schützenverein Hubertus sorgt mit Pfeil, Bogen und Armbrust für Abwechslung

Zielsicher trotz Gluthitze

Archivartikel

Lampertheim.Das Langeweile-Löschmobil „Flitze Feuerstein“ muss während der Ferienspielzeit viele Kilometer zurücklegen. Susanne Camus steuert das ehemalige Feuerwehrauto quer durch Lampertheim zu den einzelnen Stationen. Am Freitagnachmittag waren die Ferienspielkinder zu Gast beim Schützenverein Hubertus Lampertheim in der Rosenaustraße. Auch hier wurden ihnen von Vereinsmitgliedern ansprechende Aktionen und ein Schlemmer-Verwöhnprogramm geboten.

Weil das Außenthermometer schon am frühen Nachmittag über 35 Grad angezeigt hatte, passten die Schützen auch auf, dass die Kinder das Trinken nicht vergaßen. Erfrischt und gestärkt bewältigten dann die Mädchen und Jungen die von den Schützen vorbereiteten Stationen. Bei den Geschicklichkeits- und Konzentrationsspielen war Punktesammeln angesagt. Die erzielten Ergebnisse wurden auf Laufzetteln notiert. Gewonnen haben letztendlich alle Teilnehmer, denn sie hatten einen vergnüglichen Nachmittag.

Die dicken Mauern der Vereinsanlage hielten die Innenräume kühl, aber im Außenbereich stand die Sahara-Hitze förmlich. Auf der Schießbahn im Haus erklärte Trainer Rolf Hegemann das Scatt-Gewehr, mit dem die Ferienspielkinder schießen durften. „Das Gewehr funktioniert ohne Munition“, erklärte Hegemann. Stattdessen werde Lasertechnik verwendet.

Ein Computer zeichnete den Ablauf auf und so konnten die jungen Schützen sehen, wo sie getroffen hatten. „Das Scatt-Gewehr ist ein Trainingsgerät und wird für den Leistungssport verwendet“, erläuterte Hegemann.

Im Außenbereich war ebenfalls einiges geboten: Das Schießen mit Pfeil und Bogen betreute Friedhelm Ludt und das Torwerfen mit Tennisbällen die erfolgreiche Jugendschützin Franziska Heinze. Besonders lustig fanden die Teilnehmer das Ballwerfen in den aufgerissenen Mund einer Pappfigur. Das Ziel anvisieren und den Auslöser betätigen war auch beim Schießen mit der Armbrust gefordert.

Vor allem die Armbrust übte auf die Kinder eine große Anziehungskraft aus. Mit Genauigkeit wurden die Zielscheiben getroffen. Schießleiter Manfred Lüdtke half David, den kleinen Pfeil richtig in die Schiene der Armbrust einzusetzen und die Sehne zu spannen. „Bei der Gluthitze ist Bewegung im Freien schon hart“, sagte Lüdtke, „solch eine Hitze hatten wir bei den Ferienspielen noch nie.“ Und deshalb ging es nach geraumer Zeit für die Kinder auch wieder ins Vereinsheim. Dort steuerten die Mädchen die Betreuerinnen Kim Bischer und Nele Camus an und ließen sich glitzernde Tattoos auf die Arme verpassen. roi

Das Wichtigste von heute
Newsticker Südhessen Ticker
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional