Lampertheim

Elektromobilität Bürgermeister Störmer und EWR-Vorstand Stephan Wilhelm weihen Ladestation an Hans-Pfeiffer-Halle ein

Zweite E-Tankstelle geht in Betrieb

Archivartikel

Lampertheim.Dem Fortschritt in Sachen Elektromobilität wird auch in Lampertheim immer mehr Raum gegeben. Die Einweihung der zweiten Ladestation an der Hans-Pfeiffer-Halle zeigt, wohin die mobile Zukunft geht. Zu deren offiziellen Inbetriebnahme trafen sich der EWR-Vorstand Stephan Wilhelm mit Kommunalbetreuer Hubert Diehl und Bürgermeister Gottfried Störmer sowie Uwe Becher, Fachbereichsleiter Verkehr an der Ladesäule.

Störmer freute sich, dass es in Lampertheim in Sachen Elektromobilität vorangeht und bekräftigte die Absicht, weitere Lademöglichkeiten zu erstellen. „Wir wissen zwar momentan nicht, welches Konzept in Zukunft die Oberhand behält, aber die Bundesregierung favoritisiert zur Zeit die Elektromobilität und dem wollen wir uns nicht verschließen“, sagte der Bürgermeister. Die Stadt sei dankbar, dass EWR das Netz weiterentwickelt.

Für Vorstand Stephan Wilhelm ist ein weiterer Ausbau ein klarer Weg. Er betont, dass das Unternehmen in seinem Einzugsgebiet mittlerweile 40 Ladestationen in Betrieb genommen hat. Dazu kommen noch die zahlreichen Möglichkeiten auf eigenem Gelände für die Mitarbeiter. Weitere sechs Ladestationen sind in Planung. „Ein finanzieller Gewinn ist zurzeit in dem Geschäftsfeld leider nicht zu erwarten, aber uns ist es wichtig ein Zeichen in Richtung Ökologie zu setzen“, so Wilhelm. „Natürlich kommt Öko-Strom zur Verwendung, ohne den Begriff übermäßig zu strapazieren.“

Der neuen Ladestation bescheinigt er eine Leistung von 22 Kilowatt, das heißt, dass das Ladetempo zehn Mal schneller ist als ein normaler Hausanschluss. Zwei Fahrzeuge können gleichzeitig bedient werden. 60 Minuten beträgt die Ladedauer. Für die ersten drei Monate ist der Bezug an der Ladestation kostenfrei. Dann wird über Kreditkarte oder PayPal abgerechnet.

34 E-Fahrzeuge in Lampertheim

Natürlich weiß auch Wilhelm. Wenn alle ein E-Auto hätten und Abends gleichzeitig laden müssten, würde das Licht ausgehen. „Hier muss technologisch noch Vieles passiere“, sagte der Vorstand. Auf die Frage, welches System sich in Zukunft durchsetzen wird und ob EWR sich über die Nachhaltigkeit Gedanken gemacht hat, erwidert Wilhelm: „ EWR beurteilt das Thema mit gesundem Menschenverstand.“ Die Forschung geht weiter, und er ist sich sicher, dass auch die Batterielösung verbessert wird.

In Lampertheim gibt es laut Bürgermeister Störmer mittlerweile 34 Fahrzeuge mit E-Motor. Tendenz steigend. sto

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