Leserbrief

Alle Demokraten lehnen Fremdenfeindlichkeit ab

Zur Stellungnahme der SPD Bürstadt zum Thema Integration erreichte uns folgende Lesermeinung:

Die Pressemitteilung von Herrn Siegl (SPD)zum Thema Fremdenfeindlichkeit verwundert doch sehr. Alle Demokraten, nicht nur die SPD, lehnen selbstverständlich Fremdenfeindlichkeit und Diffamierung ab.

Das Geheimnis von Herrn Siegl und Genossen bleibt freilich, wer sich denn in Bürstadt "fremdenfeindlich" oder "diffamierend" geäußert haben soll.

In vagen und in diesem Fall tatsächlich diffamierenden Andeutungen ist von einer "populistischen" Partei die Rede, die bei den vergangenen Wahlen zum Kreistag einen relativ hohen Stimmenanteil bekommen habe. Im Stil eines geschulten Parteisekretärs sozialistischer Prägung vermeidet es Herr Siegl den Namen dieser Partei auszusprechen und dennoch weiß der Leser, welche Partei gemeint ist. Ob es Herrn Siegl und seinen Gleichgesinnten passt oder nicht:

Es ist nicht fremdenfeindlich, wenn man illegale und unkontrollierte Einreise nach Deutschland kritisiert.

Es ist nicht fremdenfeindlich, wenn man einer Integration derer, die nach Befriedung Ihres Heimatlandes dorthin zum Aufbau zurückkehren sollten, ablehnt.

Es ist auch nicht fremdenfeindlich, wenn man die Frage stellt, ob nicht der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin verhindert worden wäre, hätte man unter anderem ordnungsgemäße Grenzkontrollen durchgeführt.

Die von Herrn Siegl zur Schau getragene Political Correctness erinnert an die permanent die Bevölkerung überwachende Gedankenpolizei in Georges Orwells Werk 1984.

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