Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Bürstädter empfangen Michelstadt / FSG will gegen Nauheim nachlegen

„100 Prozent abrufen“

Archivartikel

Bürstadt.Eine Woche vor dem Bürstädter Derby in der Fußball-Gruppenliga wollen Eintracht Bürstadt und die FSG Riedrode ihren dritten Sieg in Serie einheimsen. Die FSG bestreitet ihr sechstes Punktspiel am Sonntag (15 Uhr) zu Hause gegen den SV Nauheim, die Eintracht empfängt zur selben Zeit den Vorletzten VfL Michelstadt.

Eintr. Bürstadt – Michelstadt

Mit der Verpflichtung von Riccardo Presti (kam von Oberligist TSG Pfeddersheim) fädelte die Eintracht in der vergangenen Woche noch kurzfristig einen Transfer ein. Der 20 Jahre alte Offensivmann war bis 2018 in der Bundesliga-Jugend von Mainz 05 am Ball. „An ihm werden wir viel Freude haben“, ist sich Bürstadts Fußball-Abteilungsleiter Marcus Haßlöcher sicher.

Freude empfindet Haßlöcher zurzeit auch, wenn er die erste Mannschaft spielen sieht. „Das ist sehr gut anzusehen, auch weil wir uns im Vergleich zum Vorjahr in Sachen Punkteausbeute klar gesteigert haben“, findet er. Nach den Erfolgen gegen Schlusslicht Lengfeld (9:1) und in Nauheim (2:1) fordert Eintracht-Sportchef allerdings, dass Bürstadt (neun Punkte) auch gegen den Vorletzten Michelstadt (vier) „100 Prozent“ abruft. „Wir dürfen nicht denken, dass es jetzt von alleine gehen wird“, setzt Haßlöcher darauf, dass sein Team „an die spielerischen Leistungen der letzten zwei Spiele anknüpft“. Nichts anderes hat Spielertrainer Benjamin Sigmund im Sinn. „In unserer jetzigen Situation werden wir sicher nicht nur auf einen Punkt gehen, wir können Michelstadt schlagen. Aber es muss wieder alles passen“, sagt der 40-Jährige, der ohne Mehmet Tutay (Rotsperre), dafür aber wieder mit Vitali Becker und Juan Marroqui im Sturm planen kann.

FSG Riedrode – Nauheim

Beim Heimspiel des SV Nauheim gegen Primus Langstadt/Babenhausen (Ergebnis bei Redaktionsschluss noch nicht übermittelt) waren mehrere Riedroder vor Ort, um sich ein Bild vom nächsten Gegner zu machen. Die bisherige Ausbeute des SVN (sieben Punkte aus vier Spielen, 5:4 Tore) lässt kaum Rückschlüsse zu. „Das ist sehr minimalistisch. Ich rechne mit einem Gegner, der kompakt steht und körperbetont spielt. Wir müssen Geduld haben und die wenigen Lücken nutzen, die sich ergeben“, sagt FSG-Trainer Duro Bozanovic. Für Bozanovics These, nach der „in der Gruppenliga jeder jeden schlagen kann“, sind die Nauheimer ein guter Beleg. Während der SVN die Sportfreunde Heppenheim 3:2 bezwingen konnte, hatte Riedrode gegen Heppenheim mit 2:5 das Nachsehen. Doch nach den Erfolgen gegen Alsbach (3:1) und Lengfeld (3:0) kann die FSG mit breiter Brust auftreten. Mit zehn Punkten findet sich der Aufsteiger aus dem Bürstädter Stadtteil auf Platz vier wieder. „Klar, die Tabelle sieht schön aus. Aber hinter uns stehen zwei Teams mit neun Punkten und fünf Teams mit sieben Punkten“, will sich Bozanovic noch keinen Reim auf das Klassement machen.

Personell sieht es gut aus. Nils Schwaier kommt aus dem Urlaub zurück, nur Lukas Bamberg (Urlaub) und Musa Comma (Beruf) müssen passen. cpa

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