Lokalsport Südhessen

Fußball-B-Liga Starker Endspurt im Heimspiel gegen Mörlenbach / FV Hofheim unterliegt TSV Weiher mit 0:1

7:2 – Hüttenfelder Tor-Gala

Ried.In der Fußball-B-Liga ist dem FV Hofheim die Trendwende nicht gelungen. Schöpften die Blau-Weißen mit dem 4:0-Erfolg vor Wochenfrist bei der SG Odin Wald-Michelbach II neuen Mut, so gab es am Sonntag wieder eine 0:1-Heimniederlage gegen den TSV Weiher. Zu einem 7:2-Heimsieg kam die SG Hüttenfeld in der Begegnung gegen den SV/BSC Mörlenbach. Eine erneute Niederlage musste die SG Olympia/VfB Lampertheim hinnehmen und liegt jetzt am Tabellenende.

SG Hüttenfeld – Mörlenbach 7:2

Recht früh deutete sich an, dass es ein guter Tag für die SGH werden würde. Das Ried-Team führte nach Treffern von Philipp Heß (22.) und Gerhard Kotke nach 40 Minuten schon mit 2:0. Noch leisteten die Mörlenbacher Gegenwehr und verkürzten in der 44. Minute durch Omid Nazari auf 2:1. Tobias Lerchl stellte in der 47. Minute mit dem 3:1 zwar den alten Abstand wieder her, doch erneut brachte Omid Nazari den Ball im Hüttenfelder Tor unter.

Dem erneuten Kraftakt der SG Hüttenfeld aber hatte der Gast aus dem Odenwald nichts mehr entgegenzusetzen. Marc Christopher Schader (55.), Kevin Rathgeber (56., 80.) sowie Tobias Lerchl (87.) machten aus Hüttenfelder Sicht alles klar: 7:2.

FV Hofheim – TSV Weiher 0:1

Mario Jula vom TSV Weiher war der Mann des Tages. Ihm gelang nicht nur der einzige Treffer in der Begegnung, sondern er machte oftmals durch gekonnte Einzelaktionen auf sich aufmerksam. Ansonsten blieb der TSV Weiher den Ruf einer Spitzenmannschaft schuldig. „Da habe ich mir mehr erwartet“, beurteilte Hofheims Spielausschussmitglied Jürgen Hofmeister das Spiel der Odenwälder recht kritisch. Dennoch gelang es der Heimmannschaft nicht, die Abwehrreihen des TSV Weiher zu beschäftigen. „Nach vorne haben wir einfach viel zu wenig gezeigt. Wenn wir Weiher bezwingen wollen, muss da einfach mehr kommen“, bedauerte Hofmeister. Dieser kritisierte aber auch die Leistung des Schiedsrichters: „Es gab drei Situationen, bei denen man aus meiner Sicht Elfmeter pfeifen kann. Doch jedes Mal blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm.“ Die erste große Chance in der Begegnung hatte der TSV Weiher. Jula war in der 32. Minute dem Führungstreffer sehr nahe, doch Hofheims Voukelatos beförderte den Ball in höchster Not von der Linie. Auch in der 47. Minute fehlte nicht viel, da hätte Weihers Torjäger Philipp Haas beinahe getroffen. So wurde die Begegnung in der 65. Minute entschieden. Mario Jula gewann ein Laufduell gegen die beiden Hofheimer Maximilian Eck und Torwart Kay Strebel – und beförderte den Ball zum 0:1 in die Maschen des FVH-Tores.

T. W.-Michelb. – SG Lamperth. 3:2

Lampertheims Trainer Thomas Düpre war zwar mit der Einstellung seiner Mannschaft zufrieden, kritisierte jedoch die „katastrophale“ Chancenverwertung. „Unter normalen Umständen müssen wir den Platz als Sieger verlassen“, so Düpre. Kaum brachte Samin Sengün die Lampertheimer in der 16. Minute in Führung, fiel auch schon das 1:1 durch Tolga Palantekins verwandelten Foulelfmeter (28.). Zehn Minuten später sorgte Tamer Keskin für Türkspors 2:1-Pausenstand. Doch auch die Spielgemeinschaft verwandelte einen Foulelfmeter. So gelang Emre Gülmez in der 54. Minute das 2:2. Aber letztlich hieß der Sieger Türkspor, denn Tamer Keskin traf in der 72. Minute aus abseitsverdächtiger Position zum 3:2. hias

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