Lokalsport Südhessen

Fußball-Gruppenliga Eintracht nur bedingt zufrieden mit 2:2

Ärger um Eigentor

Archivartikel

Bürstadt.„Ein Punkt hilft uns nicht unbedingt weiter im Abstiegskampf, aber man muss auch sehen, gegen wen wir spielen“, hatte Benjamin Sigmund, der Spielertrainer von Eintracht Bürstadt, vor dem Auswärtsspiel seiner Elf beim VfR Fehlheim respektvoll erklärt. Die Aussicht auf einen Dreier beim Tabellenfünften der Fußball-Gruppenliga hatte Sigmund mit den Worten „Das wäre fast schon eine Sensation“ kommentiert. Nach dem gestrigen 2:2 (2:1)-Unentschieden nahm der Eintracht-Coach spürbar angefressen darauf Bezug: „Was man hinterher feststellen muss, ist, dass die Schiedsrichterleistung eine Sensation war.“

Es brauchte nicht viel menschliches Gespür, um zu verstehen, dass Sigmund mit einigen Entscheidungen der Unparteiischen alles andere als zufrieden war: „Ich bin niemand, der die Schuld bei anderen sucht. Aber da wurde von der ersten Minute an jede Kleinigkeit gegen uns gepfiffen“, erboste sich Sigmund.

Der Unmut des Bürstädter Trainers wäre möglicherweise nicht so vehement ausgefallen, wenn nicht auch zwei wichtige Szenen von den mutmaßlichen Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns betroffen gewesen wären. „Beim 2:2 in der 57. Minute geht ein Einwurf an Freund und Feind vorbei ins Tor, niemand hat den Ball berührt. Das Tor darf niemals zählen“, fand Sigmund.

In der 75. Minute prallten Eintracht-Torwart Christian Steiner und ein Fehlheimer Spieler auf Brusthöhe gegeneinander. Während der VfR-Akteur mit einer Gelben Karte davonkam, musste Steiner mit glatt Rot vom Platz.

Acht Tage nach dem 0:3 beim SV Münster hatte die Eintracht eine überzeugende Vorstellung abgeliefert. Stürmer Andre Bandieramonte besorgte in der 19. Minute die Führung, als er drei Gegenspieler auf sich zog und den Ball unhaltbar platzierte. Nach dem 1:1 durch Kevin Lortz (22.) war erneut Bandieramonte nach starker Vorarbeit von Vassili Theodorou für das 2:1 zur Stelle (35.). Den Einwurf zum 2:2-Endstand brachte Fehlheims Dominik Koob im Bürstädter Tor unter – das Portal fussball.de listet Max Schwerdt als Torschützen (57.). cpa

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