Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Groß-Rohrheim trifft auf TSV Auerbach

Alemannen wollen wieder zu Hause überzeugen

Ried.Die Fußball-Kreisoberliga spielt diese Saison verrückt. Nichts ist mehr so, wie es war. Beziehen Favoriten wie die SG Einhausen ordentlich Prügel und müssen mit unteren Tabellenrängen vorliebnehmen, so haben ehemalige Kellerkinder nicht nur den Aufstand geprobt, sondern streiten sich äußerst selbstbewusst um die vorderen Plätze im Klassement.

Allen voran die Tvgg Lorsch. Standen die Rot-Weißen vom Lorscher Ehlried noch im Juni nach dem verlorenen Hinspiel in der Abstiegsrelegation bereits mit einem Bein in der A-Liga, so sind sie nun der neue Tabellenführer. Aber auch die beiden Bürstädter Vereine VfR und Eintracht genießen derzeit ihre sonnenreiche Plätze.

FV Hofheim vor Kellerduell

Nicht zu vergessen der FC Alemannia Groß-Rohrheim, der bei vier Siegen und zwei Niederlagen aktuell auf dem vierten Platz steht. "Die Punkte, die wir bislang ergattert haben, dienen in erster Linie dazu, möglichst bald die 40-Punkte-Grenze zu erreichen, damit wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben", hofft Groß-Rohrheims Vorsitzender Klaus Anthes.

Die Alemannen empfangen nun die TSV Auerbach. "Hohe Niederlagen in Auerbach aber auch viele knappe Siege in Groß-Rohrheim. Das ist das, woran ich mich erinnern kann", sagte Groß-Rohrheims Vorsitzender Klaus Anthes. Heimstark aber sind die Rohrheimer in dieser Saison nicht unbedingt, denn zuletzt verloren sie zweimal. "Wir wollen zu Hause endlich mal wieder überzeugen."

Die als spielstark bekannte TSV Auerbach sieht Anthes dabei besser als es der jetzige Tabellenstand ausdrückt: "Die stehen nach zwei Niederlagen in Folge unter Zugzwang und werden sicherlich alles abrufen." Personell muss Trainer Elezovic weiter auf den gesperrten Mirko Gudelj und den verletzten Farhan Malik verzichten. Ansonsten sind alle Mann an Bord.

Der Punkt in Mitlechtern stimmte den VfR Bürstadt am vergangenen Sonntag zwar zufrieden, doch die Umstände, dass beim damaligen 4:4 die Abwehr manchmal nicht auf der Höhe war, bereitet dem Trainerteam vor dem Heimspiel gegen die SG Wald-Michelbach Sorgen. "Die Abwehr muss stabiler sein. Wir wollen zu Hause gegen die SG einen Heimsieg einfahren. Auf das gefährliche Offensiv-Trio Lammer, Loenko und Jahn müssen wir aufpassen", so der VfR-Co-Trainer Chris Schamber.

Personell sieht es bei den Göbel-Schützlingen nicht gerade gut aus. Mit Yusuf Ekin (Urlaub) und Kadir Kilic (Sperre) fallen weiterhin zwei wichtige Säulen weg. Hinzu kommt, dass Marco Müller, Amand Dikan und Andreas Kautzmann angeschlagen sind.

Im Kellerduell der Liga muss sich der FV Hofheim bei der zweiten Mannschaft von Eintracht Wald-Michelbach beweisen und hätte gegen einen Auswärtsunentschieden nichts einzuwenden. Mit etwas größerer Erwartungshaltung reist der FSV Riedrode zur Spielvereinigung Fürth. Die Elf von Duro Bozanovic hat bislang bewiesen, dass sie oben mitspielen kann, zumal sie mit dem 1:0-Derbysieg über die SG Riedrode Selbstvertrauen getankt hat. hias

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