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Fußball-Kreisoberliga Groß-Rohrheim hat beim VfR Bürstadt drei Punkte im Blick

Alemannia mit Rückenwind

ried.In der Fußball-Kreisoberliga Bergstraße schoss sich der FC Alemannia Groß-Rohrheim am vergangenen Sonntag den Frust von der Seele. Nachdem das Team im Match vorher bei der Spielvereinigung Fürth mit 0:2 unterlag, stand es gegen den FC Starkenburgia Heppenheim unter Druck. Doch diese Aufgabe löste die Mannschaft von Trainer Hamza Elezovic mit Bravour und bezwang die Kreisstädter mit 5:1. Nun haben die Groß-Rohrheimer wieder beste Chancen, vor dem FSV Riedrode Zweiter des Klassements zu werden.

„Aufgrund unserer Leistungssteigerung gegen die Starkenburgia, können wir uns nun beim VfR Bürstadt auf ein spannendes Spiel freuen. Und vielleicht gelingt es uns ja mal wieder, aus Bürstadt drei Punkte mitzunehmen“, sagt Groß-Rohrheims Vorsitzender Klaus Anthes, der traurig anmerkt, dass seine Mannschaft in den vergangenen beiden Jahren die Punkte im Robert-Kölsch-Stadion ließ.

FCA ohne Ersatztorhüter

Hamza Elezovic steht zwar die stärkste Mannschaft zur Verfügung, doch inzwischen hat er keinen Ersatztorwart mehr. Nachdem in den vergangenen Wochen Dominik Nolte, der Sohn des langjährigen Alemannia Keepers Bernd Nolte, den Vorzug vor dem seitherigen Stammtorhüter Dennis Steinhauser erhielt, blieb dieser nun dem Trainings- und Spielbetrieb fern. „Ihm werden Wechselambitionen zur SG Einhausen nachgesagt“, bedauert Klaus Anthes.

Eine ganz schwache Rückrunde spielte bislang Anatolia Birkenau. Der türkische Verein aus dem Odenwald ist nicht nur auf den 13. Tabellenplatz abgerutscht, sondern kann auch noch absteigen. Trotz dieser Umstände sollten die Spieler von Meister Eintracht Bürstadt diese Auswärtsaufgabe keineswegs unterschätzen, wenn sie nicht ihre vierte Saisonniederlage kassieren wollen.

Ganz im Zeichen des Abstiegskampfes steht die Begegnung zwischen der Spielvereinigung Fürth und der SG Riedrode. „Fürth steht mit dem Rücken zur Wand und muss dieses Spiel gewinnen. Wir wissen, dass wir auf einen hochmotivierten Gegner treffen. Aber unsere Leistung aus den vergangenen Wochen macht uns Mut“, sagt Andreas Keinz, Trainer der SG Riedrode, vor der brisanten Begegnung bei den Grün-Weißen.

Jede Menge spannende Duelle lieferte sich der FSV Riedrode in seiner bald zu Ende gehenden Vereinsgeschichte gegen die SG Einhausen. Beispielsweise im Jahr 2007, als die Blau-Weißen die Relegation gegen den starken Nachbarn gewannen und in die Kreisoberliga zurückkehrten. Auch nun geht es wieder um etwas, denn beide Vereine können noch den zur Relegation berechtigenden zweiten Tabellenplatz belegen.

Noch ein wenig um den Klassenerhalt zittern muss die SG Wald-Michelbach. Gerettet ist dagegen der FV Hofheim. Beide Mannschaften treffen am Pfingstmontag aufeinander. Anpfiff ist um 15.15 Uhr hias

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