Lokalsport Südhessen

Fußball-Kreisoberliga Zum Rundenende 9:1 gegen Birkenau

Alemannia sagt Relegation ab

Archivartikel

Ried.Paukenschlag in der Fußball-Kreisoberliga. Obwohl sich die Groß-Rohrheimer Alemannia mit einem 9:1 über den VfL Birkenau die Vizemeisterschaft sicherte und sich damit für die Aufstiegsrelegation qualifiziert hat, nimmt sie nicht an dieser teil. Mit dem 4:2-Auswärtserfolg bei Eintracht Wald-Michelbach II feierten die Spieler des VfR Bürstadt einen gelungenen Saisonabschluss. Ihren letzten sportlichen Auftritt verlor die SG Riedrode gegen den FC Starkenburgia Heppenheim mit 1:2. Ohne Mühen fertigte der FV Hofheim Anatolia Birkenau ab – 8:3.

Alemannia – VfL Birkenau 9:1

Klaus Anthes, langjähriger Vorsitzender des FC Alemannia Groß-Rohrheim, redete Klartext: „Natürlich hätten wir gerne die Relegation gespielt. Doch ein Aufstieg in die Gruppenliga hätte für uns wenig Sinn gemacht. Deswegen haben wir uns bereits in der vergangenen Woche erklärt, dass wir von einem möglichen Aufstieg und letztlich auch einer Relegationsteilnahme keinen Gebrauch machen.“ Gegen die Birkenauer schossen die Groß-Rohrheimer aus allen Lagen. Bereits in der ersten Halbzeit führten sie nach Treffern von Patrick Schmitt und Alem Nesust 2:0. Wenig beeindruckt war die Alemannia durch das 2:1, das Birkenaus Bürgermeistersohn Nicolas Morr erzielte (47.). Danach ließen es die Platzherren wieder krachen: Adis Dolicanin (51., 64.), Sven Meyer (56.), Nico Schuchmann (75.), Haris Hodzic (78., 84.) und Farhan Malik (79.) machten mit dem Gast aus dem Odenwald kurzen Prozess.

ET W.-Michelb. II – VfR Bürst. 2:4

Obwohl Maximilian Gärtner die Wald-Michelbacher in der ersten Minute in Führung brachte, ließ sich der VfR nicht irritieren. Timo Seyfried glich nur sechs Minuten später aus. In der 31. Minute hieß es 1:2, als Christoph Schamber seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte. Auch in der zweiten Halbzeit dominerte der VfR. Als Timo Seyfried zum 1:3 traf (60.), bedeutete dies die Vorentscheidung. Dennis Böck verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:4 (74.). Da bedeutete Gärtners Treffer lediglich Ergebniskosmetik (77.).

SG Riedrode – Stb. Heppenheim 1:2

Locker ließ es die SG Riedrode gegen Starkenburgia Heppenheim angehen. So stand das 51 Jahre alte SG-Urgestein Thomas Schwaier mit seinem Sohn Nils in der Anfangsformation. Der war auch der Torschütze zum 1:0, als er vier Gegenspieler aussteigen ließ. Heppenheim drehte aber die Partie und gewann.

FV Hofheim – Anatolia Birkenau 8:3

„Es war ein Trainingsspiel, in dem wir klar die bessere Mannschaft waren“, lautete das Fazit von FVH-Pressesprecher Jürgen Hofmeister. hias

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