Lokalsport Südhessen

Spiel der Woche Fußball-Kreisoberligist TV Lampertheim empfängt Groß-Rohrheim zum Ried-Derby

Alemannia unter Druck

Archivartikel

Lampertheim.Im Lampertheimer Sportzentrum Ost stehen sich am Sonntag (15.30 Uhr) der TV Lampertheim und der FC Alemannia Groß-Rohrheim in der Fußball-Kreisoberliga Bergstraße gegenüber. Nach den zuletzt erlittenen Niederlagen wollen beide Teams im Riedderby den Sieg für sich verbuchen.

„Wir haben immerhin schon sieben Punkte gesammelt, aber zuletzt haben uns die Verletzungen zu schaffen gemacht“, spricht TVL-Trainer Christian Schmitt die Ausfälle von Verteidiger Robert Meier und Torhüter Jannik Roos aus dem Match bei der SG Odin Wald-Michelbach an. Beide fehlten den Spargelstädtern auch zuletzt im Heimspiel gegen den SV Fürth. Dennoch hat der TVL-Coach auch eine gute Nachricht zu vermelden. „Bei Robert war in Wald-Michelbach sowohl der Stutzen als auch der Fußballschuh kaputt, der Verdacht auf Fußbruch hat sich zum Glück nicht bestätigt“, ist Schmitt erleichtert, dass Meier nur eine schwere Prellung erlitten hat, die ihn aber ebenso noch am Spielen hindert wie die Bänderprobleme bei Jannik Roos.

Verletzungssorgen sind auch Gästetrainer Alexander Merlau-Behrendt nicht fremd. „Mit Farhan Malik und Marco Müller sind bei uns zuletzt erfahrene Spieler ausgefallen. Auch das Fehlen von Janis Carl tut uns weh. Felix Barzen war zuletzt wieder mit dabei, aber er konnte zwei Wochen unserer Saisonvorbereitung nicht mitmachen, das merkt man natürlich noch“, berichtet der FCA-Coach. „Zurzeit nutzen wir einfach unsere Chancen nicht, das war auch zuletzt in Mitlechtern so. Da sind wir in der ersten Halbzeit überlegen, gehen aber mit einem 0:1 in die Pause. Nach der Pause kassieren wird dann schnell zwei Gelb-Rote Karten gegen Marcel Eckhardt und Fezan Malik, das war schon sehr hart“, sah Merlau-Behrendt hier den Knackpunkt der Partie, die die KSG Mitlechtern schließlich mit 4:0 gewann. Er will sein Team nicht zu sehr unter Druck setzen. „Wir haben 50 bis 60 Prozent an Spielern, die aus dem U-20-Bereich stammen, denen muss man Zeit geben, um sich an den Erwachsenenbereich zu gewöhnen“, weiß der Übungsleiter der Alemannen, dass dennoch Punkte auf das Konto wandern müssen. Mit nur einem Sieg aus sechs Spielen belegen die Groß-Rohrheimer aktuell den vorletzten Platz.

Bis auf das 1:5 in Unter-Abtsteinach sei bei den anderen Niederlagen immer etwas drin gewesen, erläutert er. „So ärgere ich mich beispielsweise über unsere 0:1-Niederlage beim SSV Reichenbach, da vergeben wir in der 94. Minute den Elfmeter zum 1:1-Ausgleich“, sehnt sich Mehrlau-Behrendt nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge nach einem Erfolgserlebnis. Mit einer jungen Truppe warten in dieser Kreisoberligasaison aber auch die Hausherren vom TVL auf, die eigentlich einen guten Rundenstart hingelegt hatten, zuletzt auch aufgrund der Verletzungen mit drei Niederlagen in Folge Lehrgeld bezahlen mussten – und nun auf Platz neun stehen.

„Nur beim 0:3 gegen Mitlechtern hat mir unser Auftreten nicht gefallen. Beim 1:8 in Wald-Michelbach haben wir in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel abgeliefert, dann kamen die Verletzungen für Robert Meier und Jannik Roos, der trotz Bänderproblemen weitergespielt hat – und auch Sascha Fetzer hatte es erwischt. Da kam dann alles zusammen, was zusammenkommen kann“, berichtet Schmitt. „Am vergangenen Sonntag haben wir gegen den ungeschlagenen SV Fürth in der ersten Halbzeit zwei sehr unglückliche Gegentore bekommen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann richtig gut dagegen gehalten und sind nach 0:4 ja noch auf 2:4 herangekommen“, sah er trotz der 2:5-Heimniederlage gegen den SVF gerade in den zweiten 45 Minuten aufsteigende Tendenz.

Normale Trainingswoche

Zuletzt haben sich auch die englischen Wochen bemerkbar gemacht. Daher ist Schmitt froh, dass die Turner nun auch mal wieder eine normale Trainingswoche ohne Spiel am Mittwoch oder Donnerstag absolvieren konnten. Merlau-Behrendt bestreitet mit seiner Mannschaft am Sonntag derweil bereits das dritte Auswärtsspiel in Folge.

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